<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><!-- generator=Zoho Sites --><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><atom:link href="https://zeitmagnet.zohosites.eu/blogs/news-events/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><title>ZeitMagnet - Blog , Neuigkeiten &amp; Events</title><description>ZeitMagnet - Blog , Neuigkeiten &amp; Events</description><link>https://zeitmagnet.zohosites.eu/blogs/news-events</link><lastBuildDate>Tue, 08 Sep 2026 04:51:23 +0200</lastBuildDate><generator>http://zoho.com/sites/</generator><item><title><![CDATA[Die Psyche ist Nr. 1 der Krankenstatistik]]></title><link>https://zeitmagnet.zohosites.eu/blogs/post/psychische_belastung</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://zeitmagnet.zohosites.eu/Psychische Belastung.png"/>Jahrzehntelang war die Sache klar. Wenn in Deutschland gefehlt wurde, dann wegen Husten, Schnupfen oder Rücken - oder man hat blau gemacht. Diese Ära ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_eETJcnKjTEW1gWf-JrXYlA" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_nGKmdlt1R9mzmUqbVQkv9A" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_evaALl05TRCWiNhbqXeUQw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-12 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_m_qJaPYcSSG7tV4ymGLf-w" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-align-center zpheading-align-mobile-center zpheading-align-tablet-center " data-editor="true"><span>184 zu 175: Die Psyche hat die Erkältung überholt</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_xvZEKaScRcO2Xe_Y0nkb6Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center zptext-align-mobile-center zptext-align-tablet-center " data-editor="true"><p></p><div><p style="text-align:left;"><span style="color:rgb(1, 53, 103);font-family:Montserrat, sans-serif;font-size:18px;">Jahrzehntelang war die Sache klar. Wenn in Deutschland gefehlt wurde, dann wegen Husten, Schnupfen oder Rücken - oder man hat blau gemacht. Diese Ära ist vorbei. Die aktuelle DAK-Analyse für das erste Halbjahr 2026 zeigt zum ersten Mal überhaupt: Psychische Erkrankungen sind die häufigste Ursache für Fehltage in deutschen Betrieben. Nicht die Grippe. Nicht der Bandscheibenvorfall. Und auch nicht mehr nur die Bettkanten-Entscheidung. Es ist die Psyche.</span></p><h3 style="text-align:left;">Was gemessen wurde</h3><p style="text-align:left;">Das IGES Institut hat für die DAK die Daten von rund 2,2 Millionen Versicherten ausgewertet. Das Ergebnis im Detail:</p><ul><li style="text-align:left;"><strong>Psychische Erkrankungen: 184 Fehltage je 100 Versicherte</strong>, ein Plus von 9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum</li><li style="text-align:left;"><strong>Atemwegserkrankungen: 175 Fehltage</strong>, ein Minus von 21 Prozent</li><li style="text-align:left;"><strong>Muskel-Skelett-Erkrankungen: 174 Fehltage</strong>, unverändert</li></ul><p style="text-align:left;">Der Gesamtkrankenstand liegt mit 5,3 Prozent sogar leicht unter dem Vorjahr. Das macht die Verschiebung umso bemerkenswerter. Es wird insgesamt nicht mehr gefehlt, aber es wird anders gefehlt. Die Infekte gehen zurück, die seelischen Erkrankungen steigen weiter. Und zwar seit Jahren, kontinuierlich, durch alle Branchen.</p><p style="text-align:left;">Man könnte einwenden, ein Halbjahr sei eine Momentaufnahme. Nur zeigt der Barmer-Gesundheitsreport dasselbe Bild: Ein Fünftel aller krankheitsbedingten Fehltage entfällt inzwischen auf psychische Erkrankungen und Verhaltensstörungen.</p><h3 style="text-align:left;">Warum 40 Tage pro Fall die eigentliche Nachricht sind</h3><p style="text-align:left;">Die Rangfolge ist das Schlagzeilenthema. Die wirtschaftlich relevante Zahl steht eine Zeile tiefer: Ein psychischer Krankheitsfall dauert laut Barmer im Durchschnitt <strong>40 Tage</strong>.</p><p style="text-align:left;">Zum Vergleich: Die durchschnittliche Krankschreibung über alle Diagnosen liegt bei knapp zehn Tagen. Eine Erkältung kostet Sie einen Mitarbeiter für eine Woche. Eine Depression, eine Angststörung oder eine Erschöpfung kostet Sie denselben Mitarbeiter für zwei Monate. Am Stück.</p><p style="text-align:left;">Für einen Konzern mit 5.000 Beschäftigten ist das eine Kennzahl im Controlling. Für einen Betrieb mit acht Leuten ist es ein Notfall. Da fällt nicht ein Prozent der Belegschaft aus, sondern zwölfeinhalb. Die Arbeit verschwindet ja nicht, sie verteilt sich auf die Übrigen. Und genau damit steigt deren Belastung, womit der nächste Fall wahrscheinlicher wird. Kleine Betriebe trifft diese Entwicklung also nicht abgeschwächt, sondern mit Hebelwirkung.</p><h3 style="text-align:left;">Der Rechenweg für Ihren Betrieb</h3><p style="text-align:left;">Rechnen wir die DAK-Zahl einmal herunter. 184 Fehltage je 100 Versicherte bedeuten knapp zwei psychisch bedingte Fehltage pro Kopf und Halbjahr, also rund vier im Jahr. Bei zehn Beschäftigten sind das etwa 40 Fehltage jährlich allein aus dieser einen Diagnosegruppe. Das entspricht acht Arbeitswochen einer Vollzeitkraft.</p><p style="text-align:left;">Nun verteilen sich diese Tage nicht gleichmäßig. Meist trifft es nicht alle ein bisschen, sondern einen richtig. Statistisch gesehen steht damit in einem Zehn-Personen-Betrieb etwa alle ein bis zwei Jahre ein langer psychischer Ausfall an. Wer schon einmal zwei Monate lang eine Stelle mit Überstunden, Aushilfen oder eigenem Wochenendeinsatz überbrückt hat, weiß, was das kostet. An Geld, an Nerven und an der Geduld der Kollegen, die einspringen.</p><p style="text-align:left;">Die unbequeme Wahrheit dabei: Ein erheblicher Teil dieser Belastungen entsteht nicht im Privatleben der Beschäftigten, sondern in der Arbeitsorganisation. Zeitdruck, unklare Zuständigkeiten, ständige Erreichbarkeit, Störungen im Minutentakt. Alles Dinge, die sich gestalten lassen.</p><h3 style="text-align:left;">Drei Hebel, die keine Beratung brauchen</h3><ol><li><p style="text-align:left;"><strong>Hinschauen, bevor es die Krankenkasse tut.</strong> Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung ist für jeden Betrieb Pflicht, auch für den mit nur drei Beschäftigten. Richtig eingesetzt ist sie aber vor allem ein Frühwarnsystem: Sie zeigt, wo in Ihrem Betrieb die Belastung entsteht, bevor daraus eine Krankschreibung wird.</p></li><li><p style="text-align:left;"><strong>Störquellen abstellen statt Resilienz predigen.</strong> Ein Obstkorb heilt keine Arbeitsverdichtung. Wer die drei größten Zeitfresser und Dauerärgernisse im Team abfragt und zwei davon tatsächlich beseitigt, erreicht mehr als jedes Achtsamkeitsseminar.</p></li><li><p style="text-align:left;"><strong>Den Wiedereinstieg planen, nicht improvisieren.</strong> Bei 40 Tagen durchschnittlicher Falldauer entscheidet die Rückkehr über alles Weitere. Ein Gespräch vor dem ersten Arbeitstag, reduzierter Einstieg, klare Absprachen im Team. Das kostet eine Stunde Vorbereitung und verhindert im besten Fall den Rückfall.</p></li></ol><h2 style="text-align:left;">Fazit in drei Sätzen</h2><p style="text-align:left;">Die Psyche ist nicht mehr das Randthema der Krankenstatistik, sie führt sie an. Kleine Betriebe trifft jeder einzelne Fall überproportional, weil 40 Tage Ausfall dort nicht kompensiert, sondern geschultert werden. Wer jetzt anfängt, die eigenen Arbeitsbedingungen systematisch anzuschauen, kauft sich die günstigste Versicherung, die es gegen diese Entwicklung gibt.</p><p style="text-align:left;"></p><div><h3>Die Krux der Statistik</h3></div><div>Jetzt sind das dargestellte alles statistische Werte, die schnell zu einem &quot;Bei mir ist das anders&quot; führen. Die ehrliche Frage ist aber: In welche Richtung ist es anders? In meiner täglichen Arbeit erlebe ich Unternehmen, insbesondere kleine Teams, die wirklich sehr gut harmonieren. Dort besteht ein offenes Miteinander, eine Unterstützungs-Kultur, Freude bei der Arbeit. Etwas, das viele Unternehmen gar nicht kennen: <span style="font-weight:bold;">Freude bei der Arbeit.</span>&nbsp;Blicken Sie also ehrlich auf das Team, auf die Struktur, auf das Miteinander - wenn es bei Ihnen &quot;nur&quot; normal läuft, sind sie näher an der Statistik als sie denken!</div><div><div><h2><br/></h2><h3>Was die Gefährdungsbeurteilung Psyche wirklich ist</h3></div>Eigentlich wäre das schon ein eigener Blog-Beitrag wert - deshalb nur Kurz: Bei der GB Psyche geht es nicht darum, die Psyche der Einzelnen zu durchleuchten und zu erfassen. Es geht nicht darum, eine psychologische Grundausbildung zu durchlaufen, um nachher alle auf das Sofa legen zu können. Es geht um die Ermittlung, wo im Unternehmen die Arbeitsintensität zu hoch ist, die emotionale Belastung (z.B. nur nörgelnde Kunden am Telefon) ohne Ausgleich besteht, die Abläufe unklar sind oder die Harmonie im Team permanent abhanden gekommen ist. Dazu reicht gerade in kleinen Unternehmen auch ein offenes Ohr, eine ehrliche Analyse und das Ergreifen (und nachverfolgen) von einzelnen Maßnahmen. Weniger komplex als wir denken, wirkungsvoller als wir uns vorstellen können!</div><br/><p></p><hr style="text-align:left;"/><p style="text-align:left;"><em>Sie möchten wissen, wo Ihr Betrieb steht, bevor es die Krankenstatistik verrät?&nbsp;</em></p><p style="text-align:left;"><em>Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung liefert die Antwort. Sprechen Sie uns an.</em></p></div><p></p></div>
</div><div data-element-id="elm_fQymjfvoTxirAi2x0WsZWg" data-element-type="button" class="zpelement zpelem-button "><style></style><div class="zpbutton-container zpbutton-align-center zpbutton-align-mobile-center zpbutton-align-tablet-center"><style type="text/css"></style><a class="zpbutton-wrapper zpbutton zpbutton-type-primary zpbutton-size-md " href="javascript:;" target="_blank"><span class="zpbutton-content">Get Started Now</span></a></div>
</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Mon, 07 Sep 2026 06:57:43 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Karenztag & Fehlzeiten]]></title><link>https://zeitmagnet.zohosites.eu/blogs/post/karenztag</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://zeitmagnet.zohosites.eu/Karenztag und Lohnfortzahlung.png"/>Bald geht es auch für die Politik wieder &quot;Raus aus der Sommerpause&quot; und rein in die Debatten, die Deutschland weiterbringen und stärken soll ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_4TniTK4BRSmiXD-J5v4FhA" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_mR-zxTX1TZG-SanMp7k_SQ" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_jPQaDyTnR5a38bC-cP2wmQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-12 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_-FMNIF6MQ5Ce58WZVqU3pQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-align-center zpheading-align-mobile-center zpheading-align-tablet-center " data-editor="true"><span>Der Karenztag:&nbsp;</span><br/>​<span>Wie man Krankenstand bekämpft, ohne die Ursache anzufassen</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_muDpRlMYSqyMsUfGaKXRFA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center zptext-align-mobile-center zptext-align-tablet-center " data-editor="true"><p></p><div><p style="text-align:left;">Bald geht es auch für die Politik wieder &quot;Raus aus der Sommerpause&quot; und rein in die Debatten, die Deutschland weiterbringen und stärken sollen... Der Hype um den Karenztag war groß, aber so eine Sommerpause bringt auch wieder Ruhe rein. Deshalb ist der richtige Tag, um das nochmal aufzugreifen.</p><h3 style="text-align:left;font-weight:600;">Warum ein Tag ohne Lohn vor allem eines kostet: Vertrauen.</h3><p style="text-align:left;">Berlin wird weiter über kranke Beschäftigte diskutieren. Genauer gesagt darüber, ob sie am ersten Krankheitstag künftig auf ihren Lohn verzichten sollen. Der sogenannte Karenztag ist zurück auf der politischen Bühne, und wie so oft bei solchen Vorschlägen lohnt sich ein zweiter Blick. Denn die Debatte behandelt ein Symptom. Die Ursache fasst sie nicht an.</p><h3 style="text-align:left;font-weight:600;">Was in Berlin diskutiert wird</h3><p style="text-align:left;">Den Aufschlag machte Anfang 2025 Allianz-Chef Oliver Bäte mit dem Vorschlag, den ersten Krankheitstag nicht mehr zu bezahlen. Seit dem Frühjahr 2026 prüft die Bundesregierung Kürzungen bei der Lohnfortzahlung als mögliche Reformmaßnahme, und im Juli befasste sich der Bundestag in einer Aktuellen Stunde mit Verschärfungen bei Krankschreibungen.</p><p style="text-align:left;">Das Argument klingt zunächst plausibel: Deutsche Beschäftigte fehlen im Schnitt rund 20 Tage pro Jahr, die Lohnfortzahlung kostet die Unternehmen Milliarden, also muss ein Anreiz her, sich seltener krankzumelden.</p><p style="text-align:left;">Nur: Deutschland hatte das alles schon. Der Karenztag wurde 1970 abgeschafft, der letzte Wiedereinführungsversuch scheiterte 1993. Und die Länder, die ihn heute haben, liefern das Gegenargument gleich mit. Frankreich kennt drei Karenztage, Schweden einen. Die Krankenstände dort sind mit unseren vergleichbar. Selbst der viel zitierte deutsche Rekordkrankenstand ist zum Teil ein Statistikeffekt: Seit die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung 2022 eingeführt wurde, wird schlicht lückenlos gezählt, was vorher in Papierform verloren ging.</p><p style="text-align:left;">Bemerkenswert ist auch, wer den Karenztag gar nicht will: die Arbeitgeber selbst. In einer Umfrage der Techniker Krankenkasse lehnten 65 Prozent von ihnen eine Kürzung der Lohnfortzahlung ab.</p><h3 style="text-align:left;font-weight:600;">Die Zahl, die in der Debatte fehlt</h3><p style="text-align:left;">Während über den ersten Krankheitstag gestritten wird, hat sich die Statistik dahinter still verschoben. Die DAK-Analyse für das erste Halbjahr 2026 zeigt erstmals: Psychische Erkrankungen sind inzwischen die häufigste Ursache für Fehltage. 184 Fehltage je 100 Versicherte, ein Plus von 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit haben sie Atemwegserkrankungen (175 Tage) und Muskel-Skelett-Erkrankungen (174 Tage) überholt.</p><p style="text-align:left;">Und jetzt die entscheidende Frage: Welchen dieser Fälle verhindert ein Karenztag?</p><p style="text-align:left;">Die Erkältung vielleicht. Wer sich mit Schnupfen einen Tag Lohnverzicht sparen will, schleppt sich ins Büro. Die Depression, die Angststörung, die Erschöpfung verhindert er sicher nicht - im Gegenteil: Die negative Belastung wird dadurch noch erhöht! Psychische Erkrankungen dauern laut Barmer im Schnitt 40 Tage pro Fall. Bei 40 Tagen Ausfall ist der eine unbezahlte Tag am Anfang wirtschaftlich bedeutungslos. Der Karenztag zielt also exakt auf die Fälle, die das kleinste Problem sind, und lässt die Fälle unberührt, die das größte sind.</p><h3 style="text-align:left;font-weight:600;">Präsentismus: der teurere Zwilling des Krankenstands</h3><p style="text-align:left;">Was der Karenztag stattdessen produziert, hat einen Namen: Präsentismus. Menschen kommen krank zur Arbeit, weil Zuhausebleiben Geld kostet. Sie stecken Kollegen an, machen Fehler, verschleppen Infekte und fallen am Ende länger aus. In Betrieben mit fünf oder zehn Beschäftigten reicht ein einziger Grippeherd, um eine ganze Abteilung lahmzulegen. Der vermeintlich gesparte Krankheitstag wird so zum teuersten Tag des Quartals.</p><p style="text-align:left;">Dazu kommt der Schaden, der in keiner Statistik auftaucht. Wer seinen Leuten signalisiert, dass Kranksein unter Verdacht steht, bekommt keine gesünderen Mitarbeitenden. Er bekommt Mitarbeitende, die sich nicht mehr trauen, ehrlich zu sein. Vertrauen ist in kleinen Betrieben das eigentliche Betriebskapital. Ein Karenztag verzinst es negativ.</p><h3 style="text-align:left;font-weight:600;">Was Unternehmen stattdessen tun können</h3><p style="text-align:left;">Die gute Nachricht: Auf die Zahlen, die wirklich wehtun, haben Arbeitgeber direkten Einfluss. Drei Ansatzpunkte:</p><ol><li><p style="text-align:left;"><span style="font-weight:600;">Ursachen messen statt Symptome bestrafen.</span> Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung ist ohnehin gesetzlich vorgeschrieben. Richtig gemacht zeigt sie schwarz auf weiß, wo im Unternehmen Zeitdruck, Dauererreichbarkeit oder unklare Zuständigkeiten Fehltage produzieren. Das ist kein Bürokratieakt, sondern die günstigste Unternehmensberatung als Pflicht-Erfüllung.</p></li><li><p style="text-align:left;"><span style="font-weight:600;">Die Rückkehr gestalten.</span> Bei 40 Tagen durchschnittlicher Falldauer entscheidet das Wiedereingliederungsgespräch über die nächsten Monate. Wer zurückkommt und am ersten Tag denselben überfüllten Schreibtisch vorfindet, ist der nächste Langzeitfall. Wir dürfen aktiv dafür sorgen, dass ein &quot;zur Arbeit kommen&quot; nicht eine Belastung, sondern eine Freude darstellt. Dazu braucht es keinen Obstkorb sondern die öffnende Frage: Wie machen wir das?</p></li><li><p style="text-align:left;"><span style="font-weight:600;">Erreichbarkeit begrenzen.</span> Klare Regeln, wann Feierabend Feierabend ist, kosten nichts und wirken sofort. Die Forschung zeigt seit Jahren denselben Zusammenhang: Wer nach Dienstschluss regelmäßig kontaktiert wird, entwickelt deutlich häufiger Stresssymptome. Dazu noch 1-2 Fokus-Zeiten pro Woche im Unternehmen etablieren und der erste große Schritt hin zu weniger Fehlzeiten ist bereits gegangen.</p></li></ol><h3 style="text-align:left;font-weight:600;">Fazit in drei Sätzen</h3><p style="text-align:left;">Der Karenztag bestraft die Erkältung und ignoriert die Erschöpfung. Die Fehltage, die Betriebe wirklich Geld kosten, entstehen durch psychische Belastung, und die lässt sich weder wegkürzen noch wegkontrollieren. Wer Krankenstand senken will, braucht keine Lohnabzüge, sondern einen Blick auf die eigenen Arbeitsbedingungen.</p><p style="text-align:left;">Die größte Herausforderung dabei: Wir glauben, das Problem muss mit einer &quot;riesigen neuen Theorie&quot; geändert werden. Dabei reicht für den Beginn das Einfachste 0-8-15 Zeit-/Stressmanagement, wenn es wirklich strukturiert und in die Tiefe umgesetzt wird.</p><p style="text-align:left;"><br/></p><p style="text-align:left;"><em>Sie wollen wissen, wo Ihr Betrieb steht? Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung zeigt es Ihnen und ist sogar bis zu 80% förderfähig! Sprechen Sie mich an.</em></p></div><p></p></div>
</div><div data-element-id="elm_5QWp8m1CRcqnzh2SBZatTA" data-element-type="button" class="zpelement zpelem-button "><style></style><div class="zpbutton-container zpbutton-align-center zpbutton-align-mobile-center zpbutton-align-tablet-center"><style type="text/css"></style><a class="zpbutton-wrapper zpbutton zpbutton-type-primary zpbutton-size-md zpbutton-style-none " href="https://bookings.cloud.microsoft/book/andreas1@firelife.de/?ismsaljsauthenabled=true"><span class="zpbutton-content">Termin vereinbaren</span></a></div>
</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Mon, 31 Aug 2026 03:58:26 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Der Sitzungs-Kreislauf in Endlos-Spirale]]></title><link>https://zeitmagnet.zohosites.eu/blogs/post/der-sitzungs-kreislauf-in-endlos-spirale</link><description><![CDATA[Ich hasse Meetings, erst recht, wenn es &quot;Jour-Fix&quot; sind. Denn diese finden in vielen Fällen nur statt, weil sie im Kalender stehen. Gedanken ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_3Z_zJVXuRPKGmgXS037-8g" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_XMblV_OPSo21Qox8YGMHZQ" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_ofsp9E6VS76XcA4b9tsv3g" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-12 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_iw9FMNKFS16aCmZWUuz8Ng" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-align-center zpheading-align-mobile-center zpheading-align-tablet-center " data-editor="true">Sitzungen... ein sich selbst erfüllender Kreislauf</h2></div>
<div data-element-id="elm_m6xOycacRkyt9NfM3ukW0Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center zptext-align-mobile-center zptext-align-tablet-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;">Ich hasse Meetings, erst recht, wenn es &quot;Jour-Fix&quot; sind. Denn diese finden in vielen Fällen nur statt, weil sie im Kalender stehen. Gedanken der Notwendigkeit dazu? Nicht erforderlich - sind ja eh alle da.</p><p style="text-align:left;">Die wenigsten Jour-Fix werden aktiv vorbereitet, man geht einfach das Protokoll des letzten Jour-Fix durch und überlegt sich, ob etwas neues dazu gekommen ist... Erst kürzlich hatte ich wieder an einer Sitzung (im Brandschutz) teilgenommen, bei der es hieß &quot;Ja du solltest auch unbedingt mal wieder an eine Sitzung kommen. Das haben jetzt schon ein paar gesagt.&quot; Und dann war ich an der Sitzung (live vor Ort in Farbe und zum anfassen) und... Nichts relevantes.&nbsp;</p><p style="text-align:left;">Keine einzige Fragestellung, kein einziger Punkt war wirklich von Bedeutung und erst recht hat keiner dieser Punkte meine Anwesenheit benötigt. Aber wenigstens kann ich in ein paar Monaten dann begründen, warum meine Stunden für das Projekt schon aufgebraucht sind und ich einen Nachtrag stelle.</p><p style="text-align:left;"><br/></p><p style="text-align:left;"><span style="font-weight:700;">Der Kreislauf der Notwendigkeit</span></p><p style="text-align:left;">Jetzt kommt daraus ein Folge-Problem: Menschen sind so häufig an belanglosen Sitzungen, deren Mehrwert definitiv nicht im Verhältnis zur eingesetzten Zeit steht, dass sie nicht dazu kommen, wichtige andere Rückmeldungen zu machen. Ich habe häufig Freigabe-Prozesse in Unternehmen, weil ich als externe Fachkraft (sei es im Brandschutz oder als Berater) nur bis zu einem bestimmten Punkt finale Entscheidungen treffen kann. Ich stelle es sauber zusammen, sodass alle Informationen vorliegen und es von den jeweiligen Abteilungen nur gelesen und abgenickt oder natürlich kommentiert werden müsste. Vor lauter Sitzungen kommt aber niemand dazu, weil zwischendurch auch das Tagesgeschäft noch ansteht, sodass irgendwann der Zeitpunkt kommt, an dem ich für die Abstimmung eine Sitzung organisieren muss.</p><p style="text-align:left;"><br/></p><p style="text-align:left;">Herausforderung 1: Terminfindung</p><p style="text-align:left;">Herausforderung 2: Zielerreichung des Meetings</p><p style="text-align:left;">Problem daraus: Zeitverlust ohne Ende...</p><p style="text-align:left;"><br/></p><p style="text-align:left;"><span style="font-weight:bold;">Die Zielerreichung des Meetings</span></p><p style="text-align:left;">Das Ziel des Meetings ist einfach: Klären des Sachverhalts bzw. Abstimmung des Konzepts. Aber die Herausforderung dahinter eine andere. Eigentlich ist alles beschrieben - da sich die wenigsten aber aktiv auf eine Sitzung vorbereiten, beginnt es erstmal damit, das Thema überhaupt zu erörtern. Hat sich jemand vorbereitet, verliert diese Person jetzt also Zeit, weil wiederholt wird, was schon geschrieben steht. Dann wird im besten Fall das Thema diskutiert und vielleicht sogar eine Entscheidung gefunden. VIelleicht deshalb, weil &quot;das muss ich mir erst nochmal überlegen&quot; eine nicht ganz seltene Aussage von den entscheidenden Personen ist.&nbsp;</p><p style="text-align:left;"><br/></p><p style="text-align:left;">Daraus lernen wir: Vorbereitung und Abstimmung bringt mich nicht weiter. Also mache ich es wie alle anderen. Lieber sofort ein Meeting, als aufwändig das Zeug zusammen zu stellen und zu versenden.&nbsp;</p><p style="text-align:left;"><br/></p><p style="text-align:left;"><span style="font-weight:bold;">Was du wirklich tun kannst: Aussortieren!</span></p><p style="text-align:left;"><span>Als leidendes Individuum:&nbsp;</span></p><p style="text-align:left;"><span>Schau dir deine Meetings an und sortiere rigoros aus. Zu welchem Meeting liegt keine Agenda vor? Wo weißt du gar nicht, weshalb du überhaupt gebraucht wirst? Wo kannst du taktisch vorgehen und &quot;aufgrund anderer Termine&quot; entweder später kommen oder früher gehen? Du musst leider egoistisch werden, um voran zu kommen und Zeit zu finden, die wirkliche Arbeit zu erledigen.&nbsp;</span></p><p style="text-align:left;"><span><br/></span></p><p style="text-align:left;"><span>Als Führungskraft im Unternehmen:</span></p><p style="text-align:left;"><span>Hinterfragt mal offen, ehrlich und hart: Welche Meetings braucht es wirklich? Findet einen Konsens, der Sinn und Effizienz fördert. Und stellt euch einfach auch mal die Frage: Was, wenn wir nur jedes zweite Meeting abhalten?</span></p><p style="text-align:left;"><span><br/></span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_ajomnAy3SI2UhTg16dDBPg" data-element-type="button" class="zpelement zpelem-button "><style></style><div class="zpbutton-container zpbutton-align-center zpbutton-align-mobile-center zpbutton-align-tablet-center"><style type="text/css"></style><a class="zpbutton-wrapper zpbutton zpbutton-type-primary zpbutton-size-md zpbutton-style-none " href="https://bookings.cloud.microsoft/book/andreas1@firelife.de/?ismsaljsauthenabled=true"><span class="zpbutton-content">Beratung notwendig?</span></a></div>
</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Mon, 17 Aug 2026 07:41:47 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[MS-Office: Die Wunderwaffe, die nichts kann]]></title><link>https://zeitmagnet.zohosites.eu/blogs/post/ms-office-die-wunderwaffe-die-nichts-kann</link><description><![CDATA[Die 4 Standard-Tools von Office sind trotz einer Vielzahl von Alternativen noch immer nicht wegzudenken aus den Büros. Outlook für Mails, Word für Tex ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_l1RPj0DDTNGHzld-stSb-g" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_OhG_O_YCSPCX9K8rCUc9pw" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_7iewZ1uoRuCe-UzhrF4efg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-12 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm__g2vS61JQyuKdeoM7YFc3A" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-align-center zpheading-align-mobile-center zpheading-align-tablet-center " data-editor="true">MS-Office: Effizienzkiller Nr. 1</h2></div>
<div data-element-id="elm_ejcP52pwTMGVWUeGObWajg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center zptext-align-mobile-center zptext-align-tablet-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;">Die 4 Standard-Tools von Office sind trotz einer Vielzahl von Alternativen noch immer nicht wegzudenken aus den Büros. Outlook für Mails, Word für Texte und Briefe, PowerPoint und Excel für alles andere. In den einzelnen Themengebieten sind die Programme auch recht gut - zumindest, wenn man nicht für alles ein einzelnes Tool nutzen möchte, das wiederum besser in der Handhabung ist.</p><p style="text-align:left;"><br/></p><p style="text-align:left;">Kommen wir zu meiner Lieblings-Statistik, die in der Ironie fast nicht zu überbieten ist:&nbsp;</p><p style="text-align:left;"><span style="font-weight:bold;">Der Microsoft Work Trend Index 2025.</span></p><p style="text-align:left;"><span style="font-weight:bold;"><br/></span></p><p style="text-align:left;">Diese Studie zeigt, dass Mitarbeitende im Büro über 275 mal pro Tag (!) bei der Arbeit unterbrochen werden. Das ist gemessen auf einem normalen Arbeitstag alle 2 Minuten. Was uns das kostet, fand eine andere Studie von Vera Starker und Kolleg:innen 2022 bereits heraus: 114 Mrd. € pro Jahr. Die Kosten dürften inzwischen höher sein, da die Unterbrechungen seit der Studie 2022 zugenommen haben (Starker et. al (2022): Kosten von Arbeitsunterbrechungen für deutsche Unternehmen). Weshalb das an Ironie fast nicht zu überbieten ist kommen über eines der MS-Office Tools und werden standardmäßig mit dem lautesten PLING und einem aufploppenden Fenster sowie einem roten Punkt oder einer roten Zahl signalisiert. Da wir zu viele Mails schreiben, dachte sich MS irgendwann, dass man das mit einem Chat-Programm (Teams) vereinfachen könnte... und schon wird aus einer Mail ein unendliches Hin und Her von Nachrichten.</p></div>
</div><div data-element-id="elm_f1Gfn3u24NH1vtg3Jky4WQ" data-element-type="dividerText" class="zpelement zpelem-dividertext "><style type="text/css"></style><style></style><div class="zpdivider-container zpdivider-text zpdivider-align-center zpdivider-align-mobile-center zpdivider-align-tablet-center zpdivider-width100 zpdivider-line-style-solid zpdivider-style-none "><div class="zpdivider-common">Die eigentliche Lösung wäre da</div>
</div></div><div data-element-id="elm_6IIypyAJu9FQRLyTsf3Acw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span style="font-weight:bold;">Das Aufgabenmanagement von Office wäre die Lösung, wenn da nicht...</span></p><p><span><br/></span></p><p><span>Eigentlich treffen in der Gesamt-Umgebung von Office alle notwendigen Dinge zusammen und für die meisten Berufe wäre die bessere Vernetzung und Gestaltung der Arbeitsumgebung innerhalb der Office-Welt zielführender, als &quot;das beste Präsentations-Programm&quot; zu haben. Natürlich gibt es Ausnahmen. Nur bietet die Office365-Welt jetzt einen sehr entscheidenden Nachteil: Zwei Aufgabenmanagement-Systeme, die schlechter nicht sein könnten.</span></p><p><span><br/></span></p><p><span>Mit &quot;To-Do&quot; hat Office ein Überbleibsel vergangener Jahre, dass es irgendwie noch mitschleift und nicht los wird, aber sich auch nicht traut, daraus etwas wirkungsvolles zu machen. Mit dem Planner haben sie ein kollaboratives Monstrum geschaffen, das aber auch wieder dem Individuum kaum zielflührende Arbeit ermöglicht.&nbsp;</span></p><p><span><br/></span></p><p><span style="font-weight:bold;">Das Wichtigste für leistungsfähige Arbeit: Wissen, was wann und wieso wichtig ist</span></p><p>Richtige Effizienz entsteht, wenn du ganz genau weißt, welche Aufgaben an welchem Tag in welcher Abhängigkeit und mit welcher Historie zu erledigen sind. Und da wäre Office mit all seinen Schnittstellen eigentlich perfekt! Denn sobald du ein externes Tool nutzt, fehlt häufig die Verknüpfung zur Mail, zum Mail-Anhang, zur Ablage, zum Teams-Chat... (Zumindest, wenn du dich nicht mit Schnittstellen und DSGVO-Konformität tagelang beschäftigen möchtest).&nbsp;</p><p>Also schaffen wir zwar eine Liste, müssen zur Erledigung der Aufgaben wieder auf die Suche in die Mails gehen - die mit &gt; 50 Stk. pro Tag nicht nur eine sehr schöne Ablenkung darstellen, sondern auch kognitiv mehr Leistung abverlangen.</p><p><br/></p><p><span style="font-weight:bold;">Lösung 1: Office To-Do statt Posteingang</span></p><p><span>Office To-Do bietet den Charme, dass du Mails terminieren kannst. Je nach Anwendung und Update-Status kannst du die Mail mit einer Flagge markieren und die Flagge terminieren (Nicht erneut Erinnern - dann ist die Mail weg und kommt am gewünschten Tag nochmal als neue Mail rein). Dann kannst du die Mail archivieren oder verschieben und behältst deinen Posteingang sauber. In To-Do zeigt es dir dann DEINE Aufgaben nach geplantem Erledigungs-Datum an und bietet auch eine Verlinkung zur Mail, auch wenn diese bereits archiviert oder abgelegt ist.</span></p><p><span>-&gt; Genial! Mit mehreren Haken...</span></p><ul><li>Du kannst nur deine Mails zu deinen To-Do's machen und nicht kollaborativ arbeiten</li><li>du kannst die Mail nur terminieren, nicht schon weitere Informationen, anderen Titel oder ähnliches eingeben (Dazu musst du dann in To-Do, die Aufgabe suchen und bearbeiten)</li><li>Aufgaben aus dem Teams-Chat sind nur über einen Umweg in deiner Liste</li><li>Urlaubs- bzw. Krankheitsvertretung: Gleich wie beim Posteingang, sind deine Listen Tabu für andere. Bist du krank, kann niemand prüfen, ob etwas dringendes heute ansteht und übernommen werden muss</li></ul><div><div><span style="font-weight:bold;">#-Hack:&nbsp;<span style="font-weight:normal;">Eine sehr gute Möglichkeit, sich darin zu strukturieren, sind Hashtags (#). Du kannst vor der Aufgabe zum Beispiel ein #WA machen (Warten auf - aus der Getting Things Done-Methode), #TEL für Telefonate, #Paul für alles, was du beim nächsten Treffen mit Paul oder #Vorstand für alles was du in der nächsten Vorstandssitzung abstimmen musst nutzen und über die Suche ganz einfach drauf zugreifen.</span></span></div></div><div><span style="font-weight:bold;"><span style="font-weight:normal;"><br/></span></span></div><div><div><span style="font-weight:bold;">Lösung 2: Der Planner</span></div></div><div><div><span>Der Planner bietet eine kollaborative Chance, Aufgaben auch im Team und mit unterschiedlichen Schnittstellen, Prozessschritten und ähnlichem zu koordinieren. Das hat viele Vorteile wie beispielsweise die Krankheitsvertretung: Die Kolleg:innen haben Einblick in die Listen der Mitarbeitenden und können so reagieren, wenn jemand ausfällt. Vor allem landen im Planner auch Aufgaben aus TEAMS (Rechtsklick auf die Teams-Nachricht und &quot;in den Planner&quot; einstellen, schon ist aus der unübersichtlichen Chat-Welle eine klar terminierte Aufgabenliste entstanden mit Verlinkung zur Nachricht!</span></div></div><div><span>-&gt; Ebenfalls genial - ebenfalls ein paar Haken!</span></div><div><ul><li>Der Planner synchronisiert in To-Do, aber nicht umgekehrt! Die Teams-Nachricht landet also über den Planner automatisch auch in To-Do. Andersrum landen aber deine zu bearbeitenden Mails leider nicht im Planner.. Bekommst du also ein Mail vom Kunden, musst du die Aufgabe manuell erfassen.</li><li>Ganzheitliches Denken notwendig: Der Planner ist mit seiner Wucht eigentlich nicht nur für das eigene Team oder die eigene Arbeit gedacht, sondern zeigt die volle Wirkung erst, wenn das gesamte Unternehmen darauf arbeitet. Das erfordert einen hohen inizialen Aufwand und eine saubere Struktur, die mit entsprechendem Aufwand verbunden ist und gleichzeitig das Kunden-Mail-Problem (siehe vorheriger Punkt) nicht sauber löst.</li><li>Ein kleiner Nachteil: To-Do ist in Outlook integriert - bist du also in To-Do, hast du dein Mail-Fach nicht geöffnet ;) Du schaltest also automatisch deine Ablenkung des Posteingangs aus. Der Planner ist eine separate App und lässt daher den Posteingang offen. Aber &quot;schlaue Leute&quot; haben sowieso immer alles offen.</li></ul></div></div>
</div><div data-element-id="elm_fqp661xUDzWLUCFSvWb4zw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true">Gibt es eine Lösung?</h2></div>
<div data-element-id="elm_LoP8lxHBGAVbJ2JR0ki6Jg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p>Natürlich gibt es viele Lösungen, wie damit umgegangen werden kann. Von anderen Tools über PowerAutomat-Schnittstellen die einen Workaround bauen (und neue Herausforderungen mit sich bringen) gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, möglichst sinnvoll mit der Kommunikations-Flut an Mails und Chat-Nachrichten umzugehen.&nbsp;</p><p><br/></p><p>Bei der Lösung gibt es nicht &quot;das perfekte Tool für alle&quot; - es kommt auf die individuelle Situation, die Schnittstellen, die Kommunikation und vieles mehr drauf an. Dabei ist Schade: Würde das Entwickler-Team von Office das Aufgabenmanagement mal sauber auf die Arbeit in &quot;normalen&quot; Unternehmen runterbrechen und durchdenken, wäre es das nahezu unschlagbare Tool...</p><p><br/></p><p><span style="font-weight:bold;">Werbe-Block:</span></p><p>Viele Unternehmen verlieren vor allem Leistungsfähigkeit durch ein fehlendes Aufgabenmanagementsystem. Wenn du wissen möchtest, wo du hier stehst und was du individuell, für dein Team oder das gesamte Unternehmen tun kannst, lass uns gerne sprechen und schreibe uns ein Mail.</p></div>
</div><div data-element-id="elm_Xf6Q4nPQTaWny662pV8Usw" data-element-type="button" class="zpelement zpelem-button "><style></style><div class="zpbutton-container zpbutton-align-center zpbutton-align-mobile-center zpbutton-align-tablet-center"><style type="text/css"></style><a class="zpbutton-wrapper zpbutton zpbutton-type-primary zpbutton-size-md zpbutton-style-none " href="mailto:info@zeitmagnet.de?subject=Beratung%20Office-Aufgabenmanagement&amp;body=Hallo%20Andreas%2C%0A%0Adurch%20deinen%20Beitrag%20zur%20Office-Problematik%20bin%20ich%20auf%20das%20Thema%20aufmerksam%20geworden%20und%20m%C3%B6chte%20es%20gerne%20mal%20mit%20dir%20vertieft%20anschauen%2C%20ob%20wir%20hier%20Potenzial%20haben.%20Bitte%20zur%20Terminvereinbarung%20melden."><span class="zpbutton-content">Jetzt Kontakt aufnehmen</span></a></div>
</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sun, 09 Aug 2026 07:35:14 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA["Zwangsabgaben" für die IHK und die BG zurückholen]]></title><link>https://zeitmagnet.zohosites.eu/blogs/post/zwangsabgaben-für-die-ihk-und-die-bg-zurückholen</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://zeitmagnet.zohosites.eu/LinkedIn ARTIKEL.png"/> Vielleicht hast du dich selbst auch schonmal darüber geärgert, dass du für deine Berufsgenossenschaft (BG) und deine IHK &quot;automatisc ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_bhnS1C03SzSdoPb8-HkXAg" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_tNhtn05PQuW2V3a9iVNutw" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_vk23uU8HQcirOK9SC0bXNQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-12 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_mNEHcbl9QBuKyy25sYV_VQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-align-center zpheading-align-mobile-center zpheading-align-tablet-center " data-editor="true">So holst du dir deine Zwangsabgaben an die IHK und die BG zurück!</h2></div>
<div data-element-id="elm_Vn8t-OczSm2rY2HIqwulsw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center zptext-align-mobile-center zptext-align-tablet-center " data-editor="true"><p>Vielleicht hast du dich selbst auch schonmal darüber geärgert, dass du für deine Berufsgenossenschaft (BG) und deine IHK &quot;automatisch&quot; Beiträge bezahlst - quasi Zwangsabgaben für Unternehmen. In diesem Beitrag erfährst du, wie du dir diese Zwangsabgaben wieder zurück holen kannst!</p></div>
</div><div data-element-id="elm_EdkN7uHAEEAkpDgXE3PzhA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span style="font-weight:bold;">Die IHK - kurz erklärt</span></p><p><span><span>Anders als oft angenommen ist die IHK kein staatlicher Apparat, der dir „von oben&quot; vor die Nase gesetzt wird. Sie ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, die sich selbst verwaltet — auf Basis des IHK-Gesetzes und getragen von ihren eigenen Pflichtmitgliedern. Klingt demokratisch, und formal ist es das auch: Über die Vollversammlung, das „Unternehmerparlament&quot;, darf jedes Mitglied mitwählen. Der Haken: Mitglied bist du nicht freiwillig, sondern kraft Gesetz — und zahlst entsprechend. Dazu kommen hoheitliche Aufgaben wie Ausbildungsprüfungen oder Ursprungszeugnisse, die der Staat der Kammer übertragen hat. Diese Mischung aus Zwangsmitgliedschaft und staatlich delegierter Macht ist genau der Punkt, an dem sich die Kritik entzündet.</span></span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_CsQ1RsI-pACawmAogtqOLw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span style="font-weight:bold;">Die BG - kurz erklärt</span></p><p><span>Die Berufsgenossenschaft ist der Unfallversicherungsträger der Unternehmen. Insgesamt haben wir in Deutschland 9 unterschiedliche BGs die keinen regionalen, sondern einen Risiko- bzw. Branchenorientierten Fokus haben. Die VBG beispielsweise ist für &quot;Verwaltende&quot; Unternehmen (<span>Banken, Versicherungen, Zeitarbeit, aber auch Sportvereine, ÖPNV, Keramik/Glas u. v. m.) zuständig</span>, die BGN für Betriebe der Nahrungsmittelindustrie. Passiert also Mitarbeitenden in Zusammenhang mit dem Beruf etwas, unterstützt die BG bei der Versorgung und vor allem auch der Wiedereingliederung - viel wichtiger und zielführender ist aber die Präventionsarbeit der BGs.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_1BSVwGXqkV31mo79TlwZoQ" data-element-type="iconHeading" class="zpelement zpelem-iconheading "><style type="text/css"></style><div class="zpicon-container zpicon-align-left zpicon-align-mobile-center zpicon-align-tablet-center "><style></style><span class="zpicon zpicon-common zpicon-anchor zpicon-size-md zpicon-style-none "><svg viewBox="0 0 640 512" height="640" width="512" aria-label="hidden" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M352 288h-16v-88c0-4.42-3.58-8-8-8h-13.58c-4.74 0-9.37 1.4-13.31 4.03l-15.33 10.22a7.994 7.994 0 0 0-2.22 11.09l8.88 13.31a7.994 7.994 0 0 0 11.09 2.22l.47-.31V288h-16c-4.42 0-8 3.58-8 8v16c0 4.42 3.58 8 8 8h64c4.42 0 8-3.58 8-8v-16c0-4.42-3.58-8-8-8zM608 64H32C14.33 64 0 78.33 0 96v320c0 17.67 14.33 32 32 32h576c17.67 0 32-14.33 32-32V96c0-17.67-14.33-32-32-32zM48 400v-64c35.35 0 64 28.65 64 64H48zm0-224v-64h64c0 35.35-28.65 64-64 64zm272 192c-53.02 0-96-50.15-96-112 0-61.86 42.98-112 96-112s96 50.14 96 112c0 61.87-43 112-96 112zm272 32h-64c0-35.35 28.65-64 64-64v64zm0-224c-35.35 0-64-28.65-64-64h64v64z"></path></svg></span><h4 class="zpicon-heading " data-editor="true">So bekommst du dein Geld zurück!<br/></h4></div>
</div><div data-element-id="elm_L7p7rOThshC_hCbj6rZ-jw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span style="font-weight:bold;">Den IHK-Beitrag zurück bekommen:</span></p><p><br/></p><p>Der IHK Beitrag setzt sich aus Gewinn und Unternehmensform zusammen. Je mehr Gewinn, desto mehr bezahlst du auch (ja, vergleichbar einer Steuer). Es gibt natürlich noch einen Grundbeitrag deiner IHK und unterschiedliche Ausnahmen und Abweichungen davon. Je mehr Gewinn du machst, desto mehr kannst du deine Verantwortung als Unternehmen auch wahrnehmen und beispielsweise Menschen gezielt ausbilden oder weiterbilden. Beides ist über die IHK möglich und die Kurse sind längst nicht mehr so schlecht wie der Ruf der Kurse noch manchmal lautet.</p><p><br/></p><p>Auch gibt es je nach IHK noch weitere Zusatz-Angebote wie Gründer-Garagen, Mentoring-Angebote, unterschiedliche Austausch-Formate und wertvolle Vortrags-Abende sowie über die Zeitschrift (und Homepage) auch immer wieder rechtliche Neuigkeiten und Zusammenfassungen.</p><p><br/></p><p>Du musst die Angebote nur nutzen, schon bekommst du dein Geld zurück. Allein durch die Häppchen an den Veranstaltungen könntest du dich also refinanzieren ;). Spaß beiseite, gerade die Zusatz-Angebote helfen, je nach Branche und Angebot, dich und dein Unternehmen zu platzieren, in den Austausch mit den richtigen Menschen zu kommen und bekannt zu werden in deiner IHK-Region. Nicht nur, wenn du dich als Präsident:in aufstellen lässt kannst du so für Präsenz und Netzwerk-Erweiterung sorgen. Bedenke: Ein starkes Netzwerk aufzubauen braucht seine Zeit!</p></div>
</div><div data-element-id="elm_ilFxQ-FZeqyPtzujrlKwLQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span style="font-weight:bold;">Den BG-Beitrag zurückbekommen:</span></p><p><br/></p><p>Hier wird es fast noch einfacher, denn die BG ist im Grundsatz auf deine Branche fokussiert. Dadurch sind vor allem im Online-Portal diverse Grundlagen und Informationen vorhanden, mit denen du die Sicherheit und Gesundheit deiner Mitarbeitenden fördern kannst.&nbsp;<span style="font-style:italic;">Fun-Fact: Die meisten Unternehmer:innen mit denen ich spreche, haben sich noch kein einziges mal im Online-Portal angemeldet...</span></p><p><span style="font-style:italic;"><br/></span></p><p><span>Beispielsweise bietet die VBG mit dem KPZ-Portal dir allein damit (je nach Unternehmensgröße) schon eine Art Rückerstattung, weil du keine separate Betreuung durch einen Betriebsarzt und eine Fachkraft für Arbeitssicherheit brauchst (Abhängig von der Anzahl der Mitarbeitenden). Aber auch alle anderen BGs haben Vorlagen, Informationen und Hilfestellungen rund um die Arbeitssicherheit, Prozessoptimierungen und Informationen zu neuen Erkenntnissen gesammelt. Auch wenn du in Sachen Arbeitssicherheit extern betreut bist, lohnt sich ein Blick in die Unterlagen der BG. Denn am Ende ist die &quot;Grundbetreuung&quot; nur eine Grund-Betreuung und erfordert auch den Blick darüber hinaus. Natürlich machen das auch die Profis, die dich betreuen. Aber dafür bezahlst du natürlich auch die Dienstleistung.</span></p><p><span><br/></span></p><p><span>Darüber hinaus bieten auch die BGs unterschiedliche Aus- und Weiterbildungen an und fördert betriebseigene Kurse wie beispielsweise das Fahrsicherheitstraining oder den betrieblichen Ersthelferkurs. Gerade mit diesen beiden Angeboten holst du dir indirekt dein Geld zurück und bietest deinen Mitarbeitenden einen abwechslungsreichen Team-Tag und einen Mehrwert über den Arbeitsplatz hinaus.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_hshQiup3w6-EJy8-qZuoJQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span style="font-weight:bold;">Mecker nicht - komm in die Handlung</span></p><p><span>Das größte Problem ist, dass gerade kleinere Unternehmen mangels Zeit sich gar nicht um die Angebote und rechtlichen Grundlagen kümmern. Viele Kleinst-Unternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitenden wissen häufig gar nichts von der konkreten Verantwortung in Sachen Arbeitssicherheit - klar kümmern sie sich darum nach bestem Wissen und Gewissen, aber zur rechtlichen Anforderung gehört noch etwas mehr!</span></p><p><span><br/></span></p><p>Dabei bietet vor allem die Thematik der Arbeitssicherheit ein großes unternehmerisches Potenzial! Gerne geben wir dir eine kurze Übersicht, wo dein Unternehmen noch (Leistungs-)Potenziale versteckt hat. Einfach die Umfrage ausfüllen und in den nächsten Tagen erhältst du von uns eine Standortbestimmung zu Stress- und Arbeitsschutz in deinem Unternehmen.</p></div>
</div><div data-element-id="elm_6YuKwcxkR4O4XEHl_mc7cg" data-element-type="button" class="zpelement zpelem-button "><style></style><div class="zpbutton-container zpbutton-align-center zpbutton-align-mobile-center zpbutton-align-tablet-center"><style type="text/css"></style><a class="zpbutton-wrapper zpbutton zpbutton-type-primary zpbutton-size-md zpbutton-style-none " href="https://forms.office.com/pages/responsepage.aspx?id=jU-PUVv6rkGEOCITJWq_yhAnRZD7ApJOjvblAzHARYtUQTdZQVhJNjBRNDRLM1lXUDdUR0w1NDdBVyQlQCN0PWcu&amp;route=shorturl" target="_blank"><span class="zpbutton-content">test.zeitmagnet.de</span></a></div>
</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sun, 05 Jul 2026 20:10:31 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Stress in der Steuerkanzlei]]></title><link>https://zeitmagnet.zohosites.eu/blogs/post/Steuerkanzlei</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://zeitmagnet.zohosites.eu/LinkedIn ARTIKEL-1.png"/>Vor kurzem durfte ich für den Steuerberaterverband Rheinland-Pfalz e.V. eine Keynote an der Jahresversammlung über Stress in der Steuerkanzlei halten. ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_qJObMSWuRYytuh4U5qekOA" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_Zp5oN9OiQbinxSrWz2sVYw" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_ljVnlVfZRM-kOUvDyxpKHQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-12 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_O_E7T-SrT1-K-rszk-_pBw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-align-center zpheading-align-mobile-center zpheading-align-tablet-center " data-editor="true">Stress in der Steuerkanzlei<br/>​Ein stark getriebenes Berufsfeld</h2></div>
<div data-element-id="elm_omSSyEXLScyYIzvkLPpz_g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center zptext-align-mobile-center zptext-align-tablet-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;">Vor kurzem durfte ich für den Steuerberaterverband Rheinland-Pfalz e.V. eine Keynote an der Jahresversammlung über Stress in der Steuerkanzlei halten. Hintergrund war vor allem meine &quot;Studie&quot; zur Branche, in der ich über 60 Kanzleien von Groß bis Klein befragt habe, wie es um ihren Stress-Faktor steht.</p><p style="text-align:left;"><br/></p><p style="text-align:left;"><span style="font-weight:700;">Hintergrund der Studie</span></p><p style="text-align:left;">2020 habe ich noch nicht so weit gedacht wie heute - deshalb war es ein einfacher Gedanke: Ich befrage eine bestimmte Berufsgruppe in Interviews, wie es um ihren Stress steht. Daraus generiere ich dann ein Standard-Konzept für die Branche und kann systematisch helfen.</p><p style="text-align:left;">Keine wissenschaftlichen Prinzipien, kein koordiniertes Auswertungsverfahren, kein Leitfaden. Einfach ein Gespräch.</p><p style="text-align:left;">Was 2020 dann mit der Branche der Immobilienverwaltung sehr gut funktioniert hat, machte ich so also 2022 mit der Steuerberatung. Einfach, weil es mich interessierte. Weil ich auch primär verstehen wollte, warum mein Steuerberater so gestresst ist und mir nicht zeitnah die Rückmeldungen geben kann, die ich brauche oder haben möchte.</p><p style="text-align:left;"><br/></p><p style="text-align:left;">So ging ich über mein Unternehmernetzwerk auf die Steuerkanzleien zu und fand über 60 freiwillige, von der 3-Personen-Kanzlei bis zum Kanzlei-Verbund mit über 600 Mitarbeitenden war letztlich alles dabei.</p></div>
</div><div data-element-id="elm_lRWIAuMTQHAvNbX66BzsZw" data-element-type="imageheadingtext" class="zpelement zpelem-imageheadingtext "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_lRWIAuMTQHAvNbX66BzsZw"] .zpimageheadingtext-container figure img { width: 200px ; height: 133.38px ; } } [data-element-id="elm_lRWIAuMTQHAvNbX66BzsZw"].zpelem-imageheadingtext .zpimage-text, [data-element-id="elm_lRWIAuMTQHAvNbX66BzsZw"].zpelem-imageheadingtext .zpimage-text :is(h1,h2,h3,h4,h5,h6){ color:#FFFFFF ; } [data-element-id="elm_lRWIAuMTQHAvNbX66BzsZw"].zpelem-imageheadingtext h3.zpimage-heading{ color:#FFFFFF ; } [data-element-id="elm_lRWIAuMTQHAvNbX66BzsZw"].zpelem-imageheadingtext{ background-color:#34495E; background-image:unset; } </style><div data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="left" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimageheadingtext-container zpimage-with-text-container zpimage-align-left zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-small zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
            type:fullscreen,
            theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-roundcorner zpimage-space-medium " src="/Simon%20Engelbert%201.jpg" data-src="/Simon%20Engelbert%201.jpg" size="small" data-lightbox="true"/></picture></span></figure><div class="zpimage-headingtext-container"><h3 class="zpimage-heading zpimage-text-align-left zpimage-text-align-mobile-left zpimage-text-align-tablet-left" data-editor="true">Kritischer Blick</h3><div class="zpimage-text zpimage-text-align-left zpimage-text-align-mobile-left zpimage-text-align-tablet-left " data-editor="true"><p>Ich liebe es, in meiner Keynote mit dem Publikum zu interagieren! Das macht es erlebnisreich und individuell, sowohl für mich als auch für die Zuhörenden.&nbsp;</p><p>(Foto: Simon Engelbert)</p></div>
</div></div></div><div data-element-id="elm_q-RngZgAN6Xkf2LoWHJHCw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span style="font-weight:700;">Das Ergebnis der Studie</span></p><p>Bei meiner ersten Untersuchung in der Branche der Immobilienverwaltung zeigte sich ein recht klares Bild und ein klarer Weg, da nahezu alle Verwaltungen an einem ähnlichen oder gleichen Punkt in der Unternehmensentwicklung standen.</p><p><span style="font-style:italic;">&quot;Das müsste in der Steuerberatung doch ähnlich aussehen&quot;&nbsp;<span style="font-style:normal;">war mein weit gefehlter Gedanke!</span></span></p><p><span style="font-style:italic;"><span style="font-style:normal;"><br/></span></span></p><p>Es gibt in der Steuerkanzlei <span style="font-weight:bold;">drei wesentliche Handlungsfelder</span>, die den Alltag, die Arbeitsweise und das Ergebnis bestimmen:</p><p><span style="font-weight:bold;">1. Die Digitalisierung</span></p><p><span style="font-weight:bold;">2. Das Team</span></p><p><span style="font-weight:bold;">3. Die Mandanten</span></p><p><span style="font-weight:bold;"><br/></span></p><p><span>Und in diesen drei Handlungsfeldern unterschieden sich die betrachteten Kanzleien komplett. Viele hatten die drei Felder auf dem Schirm, die meisten waren in einem davon sogar sehr gut aufgestellt - aber nur diejenigen, die von &quot;keinen Problemen&quot; mit Stress, Fluktuation und Qualität berichten konnten, waren in allen 3 Feldern auf einem guten Level.</span></p><p><span><br/></span></p><p><span>Deshalb zeigte sich kein klarer, einheitlicher Fahrplan für die Branche im Generellen, sondern 3 Handlungs-Bausteine mit je einem eigenen Fahrplan.</span></p><p><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_kFHJA383YGQojwHYiLABfA" data-element-type="button" class="zpelement zpelem-button "><style></style><div class="zpbutton-container zpbutton-align-center zpbutton-align-mobile-center zpbutton-align-tablet-center"><style type="text/css"></style><a class="zpbutton-wrapper zpbutton zpbutton-type-primary zpbutton-size-md zpbutton-style-none " href="/stressfreie%20Steuerkanzlei-%20Brochu%CC%88re.pdf" download><span class="zpbutton-content">Hier bekommst du die ganze Studie.</span></a></div>
</div><div data-element-id="elm_Qte6Ro8kCqEt64ZZMOI1xA" data-element-type="imageheadingtext" class="zpelement zpelem-imageheadingtext "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_Qte6Ro8kCqEt64ZZMOI1xA"] .zpimageheadingtext-container figure img { width: 500px ; height: 722.02px ; } } </style><div data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="left" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimageheadingtext-container zpimage-with-text-container zpimage-align-left zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-medium zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
            type:fullscreen,
            theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/Digitalisierung.png" data-src="/Digitalisierung.png" size="medium" data-lightbox="true"/></picture></span></figure><div class="zpimage-headingtext-container"><h3 class="zpimage-heading zpimage-text-align-left zpimage-text-align-mobile-left zpimage-text-align-tablet-left" data-editor="true">Die Digitalisierung: Der logische erste Baustein</h3><div class="zpimage-text zpimage-text-align-left zpimage-text-align-mobile-left zpimage-text-align-tablet-left " data-editor="true"><p></p><div><p><span></span></p><div><p>(KURZVERSION!)</p><p>Ein Grundsatz vorab: Bilden Sie analoge Arbeit niemals einfach nur digital ab – dann arbeiten Sie lediglich <em>digital</em>, nicht <em>digitalisiert</em>. Die Kernfrage lautet immer: Wo lassen sich Prozesse verbessern, optimieren und automatisieren?</p><p><strong>1. Digitale Grundlagen</strong> – Ist Digitalisierung mit aktueller Soft- und Hardware überhaupt möglich? Und kommen die Mandantenunterlagen noch überwiegend in Papierform, ist die Kanzlei-Digitalisierung nicht zwingend der nächste sinnvolle Schritt.</p><p><strong>2. Kern-Prozesse</strong> – Ist das „täglich Brot&quot; der Kanzlei <em>sinnvoll</em> digital abgebildet, dokumentiert, optimiert und geschult? Hier gehören die meiste Zeit und der meiste Hirnschmalz hinein – es ist die Grundlage für alles Weitere.</p><p><strong>3. „Neben&quot;-Prozesse</strong> – Bevor es an die Mandanten-Themen geht, lohnt der Blick auf interne Abläufe: Urlaubsanträge, Fahrzeugflotte, Büro-Organisation. Was läuft bereits digital – und vor allem: optimiert?</p><p><strong>4. Rest-Prozesse</strong> – Zuletzt die Feinheiten und Sonderfälle. Doch stellen Sie sich vorher die entscheidende Frage: Braucht es das überhaupt? Steht der Aufwand im Verhältnis zum Nutzen?</p></div><p><span></span></p></div><p></p></div>
</div></div></div><div data-element-id="elm_xiJ5bLj7t6w_tpZNfaLKUA" data-element-type="imageheadingtext" class="zpelement zpelem-imageheadingtext "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_xiJ5bLj7t6w_tpZNfaLKUA"] .zpimageheadingtext-container figure img { width: 500px ; height: 722.02px ; } } [data-element-id="elm_xiJ5bLj7t6w_tpZNfaLKUA"].zpelem-imageheadingtext .zpimage-text, [data-element-id="elm_xiJ5bLj7t6w_tpZNfaLKUA"].zpelem-imageheadingtext .zpimage-text :is(h1,h2,h3,h4,h5,h6){ color:#FFFFFF ; } [data-element-id="elm_xiJ5bLj7t6w_tpZNfaLKUA"].zpelem-imageheadingtext{ background-color:#34495E; background-image:unset; } </style><div data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="right" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimageheadingtext-container zpimage-with-text-container zpimage-align-right zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-medium zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
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            theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/Kanzleiorganisation.png" data-src="/Kanzleiorganisation.png" size="medium" data-lightbox="true"/></picture></span></figure><div class="zpimage-headingtext-container"><h3 class="zpimage-heading zpimage-text-align-left zpimage-text-align-mobile-left zpimage-text-align-tablet-left" data-editor="true">Kanzleiorganisateion - der eigentliche Kern</h3><div class="zpimage-text zpimage-text-align-left zpimage-text-align-mobile-left zpimage-text-align-tablet-left " data-editor="true"><p></p><div><p>Während die Digitalisierung meist der „Liebling&quot; der Verbesserung ist, liegt der wahre Kern einer zukunftsfähigen Kanzlei im Team. Ich gehe sogar so weit zu behaupten: Ein Spitzen-Team mit wenig Digitalisierung stampft jede vollständig digitale Kanzlei in den Boden!</p><p>Doch Kanzleiorganisation ist keine „Machen und Haken dran&quot;-Aufgabe, sondern eine Never-Ending Story. Werte und Prinzipien müssen nicht nur aufgestellt, sondern täglich gelebt werden – und das bedeutet für die Kanzleileitung meist mehr Arbeit. Das Kern-Problem: Die meisten Kanzleiinhaber sind über ihre fachlich gute Arbeit zum Inhaber geworden – doch fachliche Exzellenz bringt noch keine Qualifikation zur Führung eines Teams und Unternehmens mit sich. Genau hier fehlt es häufig an Aus- und Weiterbildung.</p><p>Deshalb haben wir für diesen Baustein einen Schritt-für-Schritt-Plan ausgearbeitet, den Sie gemeinsam mit dem Team gehen können – bei Bedarf begleitet von uns oder einem anderen Beratungs-Team.</p><p>Den meisten Kanzleien ist bewusst: Den eigentlichen Wert des Unternehmens stellt das Team dar, nicht der Kundenstamm. Formen Sie also ein unschlagbares Team – und gehen Sie diesen Weg auf keinen Fall allein. Nehmen Sie die Mitarbeitenden von Anfang an mit auf die Reise, denn Entscheidungen im stillen Kämmerlein sind nicht mehr das, worauf sich Teams heute einlassen wollen.</p><p>Und holen Sie nach, was die Bundessteuerberaterkammer bereits 2012 in ihrem Bericht „Steuerberatung 2020&quot; empfahl: Definieren Sie eine klare Ausrichtung Ihrer Kanzlei!</p></div><p></p></div>
</div></div></div><div data-element-id="elm_u7jAX3MaS0CSFsdbfoo2FQ" data-element-type="imageheadingtext" class="zpelement zpelem-imageheadingtext "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_u7jAX3MaS0CSFsdbfoo2FQ"] .zpimageheadingtext-container figure img { width: 500px ; height: 722.02px ; } } </style><div data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="left" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimageheadingtext-container zpimage-with-text-container zpimage-align-left zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-medium zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
            type:fullscreen,
            theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/Mandanten.png" data-src="/Mandanten.png" size="medium" data-lightbox="true"/></picture></span></figure><div class="zpimage-headingtext-container"><h3 class="zpimage-heading zpimage-text-align-left zpimage-text-align-mobile-left zpimage-text-align-tablet-left" data-editor="true"><span>Die Mandanten: der „wirrste&quot; der drei Kernthemen.</span></h3><div class="zpimage-text zpimage-text-align-left zpimage-text-align-mobile-left zpimage-text-align-tablet-left " data-editor="true"><p></p><div><p>Hier gibt es viele Wenn und Aber. Entscheidend ist: Sie als Steuerberatung müssen die unternehmerische und persönliche Führung übernehmen – Sie geben vor, was zu tun ist und vor allem <em>wann</em>. Denn einer der größten Stressoren ist die Zusammenarbeit mit den Mandanten: Kommen die Unterlagen zu spät oder in schlechter Qualität, haben die meisten Kanzleien dennoch den Anspruch, es rechtzeitig hinzubekommen. Das erzeugt Druck und belastet Team und Führung. Was Sie dagegen brauchen, ist der Expertenstatus gegenüber Ihren Mandanten.</p><p><strong><br/></strong></p><p><strong>Wenn der Kunde König ist, sind Sie nicht der Experte!</strong></p><p><br/></p><p>Dieser vielleicht harte Satz hat sich in unseren Analysen als zutreffend erwiesen. Viele Kanzleien sind zu zaghaft und lassen sich von Mandanten diktieren, wie die Arbeit zu laufen hat. Doch sehen Sie es einmal anders: Als Steuerkanzlei haben Sie oft einen detaillierteren Blick auf das, was ein Unternehmen am Leben hält, als die Geschäftsführung selbst – die Finanzen.</p><p>Das beste Produkt nützt nichts, wenn am Monatsende die Gehälter nicht bezahlt werden können. Während sich die Geschäftsführung um Team, Marketing und Produkt kümmert, liegen die Finanzen bei Ihnen. Nutzen Sie Ihr Wissen und Ihren Blick über den Tellerrand, um zu einer Art „CFO&quot; für Ihre Mandanten zu werden.</p><p>„Ja, was soll ich denn sonst noch alles machen?&quot; – Natürlich scheint dafür keine Zeit. Doch treten Sie einen Schritt zurück: Wenn Sie zeigen, dass Sie ein strategischer Partner sind und nicht nur ein Dienstleister, der „Malen nach Zahlen&quot; macht, gewinnen Sie Vertrauen <em>und</em> Gehör. So können Sie die Strukturen und Prozesse Ihrer Mandanten in Buchhaltung und Finanzen anpassen – und damit am Ende die Arbeit auf Ihrer Seite wieder vereinfachen.</p></div><p></p></div>
</div></div></div><div data-element-id="elm_iVvGgC6aRF2sZH_bfcqwQg" data-element-type="button" class="zpelement zpelem-button "><style></style><div class="zpbutton-container zpbutton-align-center zpbutton-align-mobile-center zpbutton-align-tablet-center"><style type="text/css"></style><a class="zpbutton-wrapper zpbutton zpbutton-type-primary zpbutton-size-md zpbutton-style-none " href="/stressfreie%20Steuerkanzlei-%20Brochu%CC%88re.pdf" download><span class="zpbutton-content">Hier gehts zur ganzen Studie</span></a></div>
</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Tue, 23 Jun 2026 07:18:26 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Die Gefährdungsbeurteilung psychische Belastung in KKU]]></title><link>https://zeitmagnet.zohosites.eu/blogs/post/die-gefährdungsbeurteilung-psychische-belastung-in-kku</link><description><![CDATA[Achtung: Sprachgebrauch! Ich versuche die Thematik bewusst rudimentär und prägnant zusammen zu fassen und nicht mit fachlicher Raffinesse zu trumpfen ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm__weMdForTUCiBCT8BFjWBw" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_pyMr1uQuSt2QwkJBOzGCZw" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm__NqjUbWnT1G90YFEvS0vhg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-12 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_82tobAyxQ2G0Ct5oQiTEvA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-align-center zpheading-align-mobile-center zpheading-align-tablet-center " data-editor="true">Was ist die Gefährdungsbeurteilung psychische Belastung?</h2></div>
<div data-element-id="elm_psOGGymsTX2EBu-jlZGz3g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center zptext-align-mobile-center zptext-align-tablet-center " data-editor="true"><p>Achtung: Sprachgebrauch! Ich versuche die Thematik bewusst rudimentär und prägnant zusammen zu fassen und nicht mit fachlicher Raffinesse zu trumpfen - denn genau das ist das Problem hinter den meisten Gefährdungsbeurteilungen!</p><p><br/></p><p>Als Unternehmen ist man verpflichtet, die Gefahren von den Mitarbeitenden abzuwenden. Plakativ und leicht verständlich ist es in den Bereichen, in denen es weh tut - Schnittverletzung, Quetschungen, Schürfungen, Stolpern und Stürzen, Kopf anschlagen, etc. Auch das finden zwar nicht alle UnternehmerInnen sinnvoll und notwendig, &quot;pass halt auf&quot;, aber ist vielfach noch im Betrachtungsperimeter.&nbsp;</p><p>Doch seit 2013 geht die Verantwortung weiter und beinhaltet auch die psychische Belastung - diese lässt sich nicht vermeiden, weil anders als im Sprachgebrauch &quot;Belastung&quot; hier als neutral angesehen wird. Also ist in dem Sinn alles eine Belastung - und kann deshalb nicht vermieden werden. Hier ist die Kernaufgabe, es auf ein erträgliches Maß zu reduzieren und im Blick zu behalten, dass die Mitarbeitenden nich daran kaputt gehen.</p><p><br/></p><p><span style="font-weight:bold;">Kurzer Exkurs - was sind KKU?</span></p><p>KKU sind Klein- und Kleinstunternehmen, also solche unter 50 Mitarbeitenden. Denn anders als bei der sonst immer verwendeten Abkürzung KMU sind die Voraussetzungen und Anforderungen hier noch andere. KMU haben bis zu 250 Mitarbeitende und sind dementsprechend anders aufgestellt. Ein kleiner, aber feiner Unterschied. Denn gerade bei Unternehmen mit unter 50 Mitarbeitenden wird Sicherheit zwar vielfach gelebt - aber nicht gezielt und strukturiert koordiniert und geplant. Da schlicht und einfach die Ressourcen fehlen (kommt natürlich stark auf die Philosophie des Unternehmens und der Führungskräfte sowie die Branche an).</p></div>
</div><div data-element-id="elm_eGuAttLeW6CZlGKNsy7G7w" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-align-center zpheading-align-mobile-center zpheading-align-tablet-center " data-editor="true">Wie ist die Gefährdungsbeurteilung psychische Belastung umzusetzen?</h2></div>
<div data-element-id="elm_8NNJ3yCjeT1dbAM13AwcNQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center zptext-align-mobile-center zptext-align-tablet-center " data-editor="true"><p>Das ist das schöne: Es ist nicht klar vorgegeben!</p><p>Die einzelnen BG's haben hier teils sehr gute Anleitungen und Handhabungen. Immer wieder kommen in Social Media die Beiträge &quot;wozu bezahle ich das überhaupt&quot; - ein Blick auf die Homepage und die zur Verfügung gestellten Unterlagen hilft hier in der Regel sehr gut weiter! Denn die BG's haben fast alle eine Zusammenfassung / Wegleitung / Anleitung / HowTo-Konzeption für die Unternehmen, wie Arbeitssicherheit dokumentiert werden kann aber wie vor allem auch die Gefährdungsbeurteilung psychische Belastung umgesetzt werden kann.</p><p><br/></p><p>Gerade in kleineren Unternehmen eignet sich die Befragung mittels Tools nicht so sehr. Denn auch bei der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung ist der Bereich gezielt zu wählen, um korrekte Ergebnisse auszuwerfen (Der Service-Desk hat halt andere Anforderungen als die Buchhaltung) und das setzt in der Regel sieben Mitarbeitende voraus... In einem Unternehmen mit unter 50 Mitarbeitenden wird das schon meistens eine Herausforderung.</p></div>
</div><div data-element-id="elm_AmllCqU7z_c279NTmZPsbw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-align-center zpheading-align-mobile-center zpheading-align-tablet-center " data-editor="true">Die Lösung ist gleichzeitig auch ein &quot;Hebel&quot;</h2></div>
<div data-element-id="elm_y4UfN9a-X_PHYt38jVXn3w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center zptext-align-mobile-center zptext-align-tablet-center " data-editor="true"><p>Was aber auch möglich ist: Ein Workshop mit den Mitarbeitenden oder auch eine Einzel-Befragung bzw. Beobachtungs-Studie. Und gerade der Workshop kann hier doppelt-Wirkungsvoll sein. Denn &quot;sozialer Austausch&quot; und &quot;Einbeziehung bei den Entscheidungen&quot; ist mit ein Faktor psychologischer Sicherheit und dem dazugehörigen Wohlbefinden.&nbsp;</p><p>Das funktioniert natürlich nur, wenn eine positive Gesprächs-Kultur vorhanden ist bzw. eine vertrauensvolle Basis besteh. Denn ansonsten wären die Ergebnisse auch wieder verschwommen bis hin zu unzutreffend: Die üblichen &quot;Schwätzer&quot; drängen sich in den Vordergrund, die üblichen &quot;Verallgemeinerer&quot; drehen alles wieder ins &quot;nicht so schlimm&quot; und die &quot;ruhigen&quot; sind halt.. ruhig.&nbsp;</p></div>
</div><div data-element-id="elm_g9faFJvNP9MQH9BSIix9dQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-align-center zpheading-align-mobile-center zpheading-align-tablet-center " data-editor="true">How to get startet:</h2></div>
<div data-element-id="elm_Kye5Oy1qTcDUhnfJp1xEow" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center zptext-align-mobile-center zptext-align-tablet-center " data-editor="true"><p>Mach es nicht komplizierter als es ist - aber mach es!&nbsp;</p><p>Wie ist dein aktueller Stand der Dinge? Wo steht ihr in Sachen Arbeitssicherheit und Gefährdungsbeurteilung im Allgemeinen? Seit ihr betreut oder macht ihr es selbst? (PS: Auch wenn du die alternative Betreuung bzw. das Unternehmerkonzept wählst, brauchst du eine benannte Fachkraft für Arbeitssicherheit bzw. einen Betriebsarzt - Beide stehen dir für Fragen rund um das Thema zur Verfügung und helfen bei der Umsetzung).</p><p><br/></p><p>Und wenn du dir jetzt gerade denkst: &quot;Arbeitssicherheit...? Wir sind doch nur im Büro...&quot; dann lass uns einfach mal gemeinsam sprechen, damit du hier langfristig sauber aufgestellt bist!</p></div>
</div><div data-element-id="elm_haV90i5uSlWjrDN1WhOmpA" data-element-type="button" class="zpelement zpelem-button "><style> [data-element-id="elm_haV90i5uSlWjrDN1WhOmpA"].zpelem-button{ margin-block-start:55px; } </style><div class="zpbutton-container zpbutton-align-center zpbutton-align-mobile-center zpbutton-align-tablet-center"><style type="text/css"></style><a class="zpbutton-wrapper zpbutton zpbutton-type-primary zpbutton-size-md zpbutton-style-none " href="https://outlook.office365.com/book/andreas1@firelife.de/?ismsaljsauthenabled=true" target="_blank"><span class="zpbutton-content">Zum Termin</span></a></div>
</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Mon, 01 Jun 2026 15:38:31 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Weniger Stress=mehr Leistung!]]></title><link>https://zeitmagnet.zohosites.eu/blogs/post/weniger-stress-mehr-leistung</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://zeitmagnet.zohosites.eu/Stress bei der Arbeit.png"/>Warum handeln die meisten Unternehmen entgegen wissenschaftlichen Erkenntnissen? Wir haben seit Jahren eine steigende Zahl an Fehlzeiten aufgrund psych ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_v5UUObb8RmiqCug2x-7wlA" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_3obC-OvAT1CjT1YM1pfzyQ" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_F0TJAX90SZSEqo2iz70pCg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-12 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_WsLVCzz_RlqM_cdBcM9MhQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-align-center zpheading-align-mobile-center zpheading-align-tablet-center " data-editor="true">Stress bei der Arbeit - zu viele Fakten!</h2></div>
<div data-element-id="elm_iO57Q_wgS0-XoxcXCMFtpQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center zptext-align-mobile-center zptext-align-tablet-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><span style="font-weight:bold;">Warum handeln die meisten Unternehmen entgegen wissenschaftlichen Erkenntnissen?</span></p><ul><li style="text-align:left;">Wir haben seit Jahren eine steigende Zahl an Fehlzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen (+43% von 2014 - 2024 gem. AOK Fehlzeitenreport)</li><li style="text-align:left;">Wir haben immer mehr Ausfalltage aufgrund psychischer Störungen (328 Tage / 100 Versicherungsjahre)&nbsp;&nbsp;</li><li style="text-align:left;">4 von 5 Befragte berichten von einer negativen Veränderung im Stresspegel, 62% sehen steigende Gesundheitsrisiken durch die zunehmende psychische Belastung (DGUV Barometer 2025).</li><li style="text-align:left;">Allein die Arbeitsunterbrechungen (!) kosten uns konservativ geschätzt 114 Mrd. € pro Jahr (Starke et al. (2022) Kosten von Arbeitsunterbrechungen für deutsche Unternehmen)</li></ul><div style="text-align:left;"><div><span style="font-weight:bold;">Zusammen mit den Krankheits- und Ausfallkosten, der Entgeldfortzahlung und den gesellschaftlichen Folgekosten kostet uns die zunehmende psychische Belastung und deren Negativ-Folgen über 4'000 € pro sozialversicherungspflichtig beschäftigte Person!<br/></span></div><div><div><span>Ja, nicht jede psychische Erkrankung gehört zu einer &quot;sozialversicherungspflichtig beschäftigten Person&quot;. Dennoch ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Kosten am Ende immer uns alle treffen und unser Gesamt-System belasten.</span></div></div><div><span><br/></span></div><div><span style="font-weight:700;">Stress verursacht noch weitere Kosten</span></div><div><div><span>Was sich nicht im Detail beziffern lässt, sind die weiterführenden Kosten. Nicht nur die &quot;gesellschaftlichen Folgekosten&quot; weil beispeilsweise nahestehende Verwandte durch die Pflege nicht oder nur weniger zur Arbeit können, sondern vor allem auch die weiterführenden Verluste:</span></div></div><div><ul><li>Das soziale Engagement, z.B. in Vereinen, der Feuerwehr, der Gemeinde, etc. nimmt stetig ab und wird weniger</li><li>Ideen, die mangels Zeit und Energie gar nicht gefunden oder verfolgt werden, können nicht bemessen werden</li><li>Enthusiasmus und Lebensfreude, die am Ende auch Stark mit der Gesundheit zusammenhängen, gehen verloren</li><li>Erziehung wird immer früher ausgelagert an eine Institution, weil man schnell wieder zur Arbeit muss.</li></ul><div><br/></div></div><div>Stress hat dabei viele Facetten, sei es der Druck aus dem persönlichen Umfeld (z.B. familiäre Pflege), die persönliche Belastung (häufig finanzielle Belastung, gesellschaftliche Erwartung, etc.) oder auch die globalen Themen (Krieg, Krisen, etc.) wirken auf uns alle ein.</div><div><br/></div><div><span style="font-weight:700;">&quot;Die Jugend ist nicht mehr belastbar&quot;</span></div><div>Dann kommt der Klassiker, dass die jüngeren Generationen nicht mehr so belastbar sind wie früher und zwingend wieder mehr gearbeitet werden muss.</div><div><ul><li>Die täglich Nutzungsdauer des Internets hat sich von 17 Minuten (2000) auf über 196 Minuten (2018) gesteigert (Statista, 2025)... leider endet die Statistik schon recht früh. Das ist nicht nur der private Konsum, sondern auch die arbeitsbedingte Nutzung.</li><li>2011 haben Mitarbeitende noch 11 E-Mails pro Tag (im Durchschnitt) erhalten. 2025 sind es bereits über 50 Mails am Tag und 14% der Arbeitnehmenden erhalten sogar über 100 Mails am Tag (Bitkom-Studie 2025).</li><li>Wir erleben 275 Unterbrechungen pro Tag durch Mails, Anrufe, Calls, Chat-Nachrichten, etc. (Microsoft (2025), Work Trend Index). Das sind Unterbrechungen ALLE 2 MINUTEN!</li></ul><div><br/></div><div>Es ist nicht die junge Generation, die nicht mehr belastbar ist. Es sind die Rahmenbedingungen, die sich in den letzten 20 Jahren in einem so immensen Umfang verändert haben, die Arbeit schlicht nicht mehr möglich machen.</div><div><br/></div><div><div><span style="font-weight:bold;">&quot;Die KI und Digitalisierung werden unser Problem endlich lösen&quot;</span></div></div><div><div><span>Schon 1930 postulierte John Maynard Keynes, dass wir im 21 Jahrhundert mit einer 15-Stunden-Woche auskommen werden weil der technische Fortschritt uns das ermöglicht. Der tatsächliche Nutzen der Digitalisierung tritt aber immer erst Jahre und Jahrzehnte später in Kraft, sodass wir dem Produktivitäts-Paradoxon noch weiter hinterher rennen werden. Vor allem, da die technischen Entwicklungen immer schneller werden, ist das &quot;hinterher kommen&quot; noch sehr viel anstrengender, Kräfte- und Zeit raubender als zuvor.</span></div></div><div><span>Aktuell liefern 95% der KI-Projekte in Unternehmen einen negativen ROI (MIT (2025): The GenAI divite state of AI in Business) - bis wir hier eine tatsächlich positive Entwicklung erleben, wird noch einige Zeit vergehen. Mit folgender Krux: Am Ende des Tages wird von der Entwicklung der KI vermutlich nicht der &quot;normale Arbeitnehmer&quot; profitieren. Denn welches Unternehmen bezahlt seinen Mitarbeitenden aufgrund der gestiegenen Gewinn-Maximierung mehr Lohn für weniger Arbeitszeit? Es ist auch hier von einer zunehmenden Belastung des Einzelnen auszugehen, statt zu einer tatsächlichen Enlastung der Gesellschaft.</span></div><div><span><br/></span></div><div><div><span style="font-weight:bold;">&quot;Mehr Stunden = Mehr Leistung&quot;</span></div></div><div><div><span>Der nächste Mythos, dass mehr Arbeitszeit auch zu mehr Ergebnis führt. Auch hier gibt es zahlreiche Studien, die beispielsweise aufzeigen, dass der Mensch nur 3-5 Stunden &quot;produktiv&quot; tätig sein kann (im Bereich der Wissensarbeit) und nach 8 h im Bereich der Produktion / Handwerk / etc. der Output signifikant abnimmt und teilweise sogar durch Fehler zu mehr Aufwand (Reklamation, Nachbearbeitung, etc.) bzw. zu einem Risiko (Arbeitsunfälle, etc.) führen.&nbsp;</span></div></div><div><span>Da ich für den Artikel hier keine KI einsetze bin ich ab hier übrigens zu Faul, alle weiteren Studien zu nennen...</span></div><div><span>Die aktuellen Studien zur 4-Tage-Woche zeigen ein nahezu vollständig positives Ergebnis in Bezug auf die Entwicklung, Leistungsfähigkeit und Kreativität der Mitarbeitenden. Schon Henry Ford erkannte in den 1920er Jahren, dass die höhere Arbeitszeit nicht automatisch zu einer höheren Produktivität führt und reduzierte die Arbeitszeit in seinen Werken auf die heute noch bekannte 40h-Woche - mit positivem Ergebnis!</span></div><div><span><br/></span></div><div><div><span style="font-weight:bold;">Was uns wirklich weiterbringt</span></div></div><div><div><span>Es braucht nicht noch mehr Resilienz-Trainings und Zeitmanagement-Kurse. Die &quot;junge Generation&quot; muss auch nicht &quot;endlich mal den Arsch hoch kriegen&quot; - wir müssen Arbeit wieder wirkungsvoll und Menschen-Gerecht gestalten.</span></div></div><div><ul><li>Keine Vielzahl an Meetings, die nur der reinen Information und Selbst-Beweihräucherung dienen</li><li>Fokus auf das tatsächlich wichtige und notwendige</li><li>Unterbrechungsfreie Zeit - dann, wenn sie auch kognitiv Sinn macht (bei den Meisten von 9 - 11 und 13 - 15 Uhr, aber nicht bei Allen!)</li><li>Reduktion der Kommunikations-Kanäle auf ein Minimum, sowohl intern als auch im Kontakt mit KundInnen und Dienstleistenden</li><li>keine starren Konstrukte, sondern mehr Flexibilität und Freiheit im eigenen Verantwortungsbereich ermöglichen</li><li>Systeme, die Arbeit strukturieren und sortieren (Aufgabenmanagement-System) und nicht einfach auf Zuruf und per Mail alles auf dringend und wichtig setzen</li><li>... und vieles mehr!</li></ul><div><br/></div></div><div>Wenn du endlich die Stuktur finden willst, die dein Unternehmen oder Team benötigen, um fokussiert und zielgerichtet arbeiten zu können, dann lass uns sprechen und wir schauen, wo dein nächster Handlungsschritt besteht!</div></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_U_gcxlpeSS2DQq9uVeurAA" data-element-type="button" class="zpelement zpelem-button "><style></style><div class="zpbutton-container zpbutton-align-center zpbutton-align-mobile-center zpbutton-align-tablet-center"><style type="text/css"></style><a class="zpbutton-wrapper zpbutton zpbutton-type-primary zpbutton-size-md zpbutton-style-none " href="https://bookings.cloud.microsoft/book/andreas1@firelife.de/?ismsaljsauthenabled=true" target="_blank"><span class="zpbutton-content">Termin vereinbaren</span></a></div>
</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Mon, 18 May 2026 08:52:23 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Endlich Urlaub - 5 Herausforderungen in der Selbständigkeit]]></title><link>https://zeitmagnet.zohosites.eu/blogs/post/endlich-urlaub-5-herausforderungen-in-der-selbständigkeit</link><description><![CDATA[Urlaub in der Selbständigkeit kostet in vielen Fällen doppelt - nicht nur wird Geld für den Urlaub ausgegeben, sondern vielfach in der Zeit auch kein ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_Q1of1hvPRL-F6BUkCWmLjw" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_K3IQDZf6RtSnJsVZx-BPJA" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_y4Gp-KN-SAO42QX_6RRNUw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-12 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_-Jx_MsAjSN25Qj-bwsaybg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-align-center zpheading-align-mobile-center zpheading-align-tablet-center " data-editor="true">Urlaub ohne Arbeit - geht das in der Selbständigkeit?</h2></div>
<div data-element-id="elm_i24h2F0NTW2JCwHR9Mrxyw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center zptext-align-mobile-center zptext-align-tablet-center " data-editor="true"><p>Urlaub in der Selbständigkeit kostet in vielen Fällen doppelt - nicht nur wird Geld für den Urlaub ausgegeben, sondern vielfach in der Zeit auch kein Geld verdient. Nicht jeder Beruf, nicht jedes Geschäftsmodell und auch nicht jede Phase des Unternehmens ermöglicht es, dass im Urlaub &quot;komplett ohne Arbeit&quot; weiter Geld verdient wird.</p><p><br/></p><p><span style="font-style:italic;">Für alle KI-Begeisterten: Ich bin ein Fan von - Gedankenstrichen - Der Text ist tatsächlich von Menschenhand aus meinem Kopf verfasst, auch wenn du irgendwo gehört hast, dass Texte mit - von der KI sind :)&nbsp;</span></p><p><br/></p><p><span style="font-weight:bold;">Warum Abschalten im Urlaub uns so schwer fällt</span></p><p>Die größte Hürde ist wie so oft der Mensch selbst. Kurz zusammengefasst als &quot;FOMO&quot;. Während der Abwesenheit könnte genau die Projekt-Anfrage reinkommen, auf die man seit Jahren oder Monaten hingearbeitet hat. Der eine Auftrag, der den Wandel von der Selbständigkeit ins Unternehmertum bedeutet, weil ein riesiger Kunde ohne Kostendach das volle Leistungspaket bucht. Aber wenn man nicht innerhalb von 2h antwortet, hat man den Auftrag verloren.</p><p>Ein wenig überspitzt, aber fast so berichten es die Menschen, die sich nicht trauen, endlich mal Urlaub zu machen weil man ja &quot;erst im 3. Jahr der Selbständigkeit&quot; ist und sich das noch nicht erlauben kann.</p><p><br/></p><p>Der Punkt ist: Lässt du den Urlaub aus ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du auch unter der Woche und am Wochenende mehr machst, als andere. Das ist in der Selbständigkeit vollkommen in Ordnung und auch über längere Zeit verkraftbar, vor allem wenn Freude und Leidenschaft mit einhergehen. Aber Urlaub und vollständiges abschalten geben dir auch wieder neue Kraft, neue Energie und vor allem einen anderen Blick auf deine Situation und deine Arbeit. Mit etwas Abstand und Ruhe, ein paar Seele-Baumeln-Tage und schöne Momente bringen dich auf neue Gedanken!</p><p><br/></p><p>Was hilft ist zunächst eine klare und frühe Kommunikation. Schreibe in deine Signatur den nächsten Urlaub rein und du wirst sehen, dass es plötzlich ganz anders läuft: &quot;Ich habe gesehen, du bist demnächst im Urlaub. Kannst du davor noch...&quot; und &quot;Eine Rückmeldung reicht auch noch nach deinem Urlaub&quot; sind Nachrichten, die plötzlich in deinem Postfach landen.</p><p><br/></p><p><span style="font-weight:bold;">Kunden, Deadlines und Verantwortung: Die größte Herausforderung vor dem Urlaub</span></p><p><span>Die nächste Herausforderung sind Projekte und Termine: Denn während du zwar alles sauber geplant hast, verschiebt sich das eine Projekt nach hinten, das andere nach vorne und das eigentlich geplante bleibt auch genau so wie es ist. Also hast du statt einer Abgabe plötzlich 3 Abgaben zur gleichen Zeit. Wobei du mit einer solchen Ressourcen-Planung bereits weit vorangeschritten agierst, denn die wenigsten haben wirklich eine Kontrolle darüber, was wann überhaupt anfällt.</span></p><p><span><br/></span></p><p><span>Nicht nur um im Urlaub auch wirklich abschalten zu können, sondern generell ist es zielführend, dir auf irgendeine Art und Weise eine Jahres-Timeline zu stecken. Welche externen und internen Projekte laufen gleichzeitig? Wann beginnen neue Projekte und wann enden laufende? Wo sind die Leistungs-Peaks oder Meilensteine in den Projekten? Und wie sieht die&nbsp; Jahres-Welle deiner Branche aus? Speziell diese &quot;Welle&quot; gibt es in allen Branchen - Zeiträume, in denen erfahrungsgemäß viel los ist und solche, in denen weniger los ist. Beispiel Bauplanung: Vor der Sommerpause und vor der Winterpause müssen die Bauanträge raus, damit es nicht zu lange liegen bleibt. Beispiel Versicherung: Im November kommt die KFZ-Welle. Und so weiter... finde die Wellen deiner KundInnen und lerne sie zu surfen, vor allem durch gezielte Urlaubsplanung.</span></p><p><span><br/></span></p><p><span>Mit einem richtigen Aufgabenmanagement, in dem du rechtzeitig und vollständig die Projekte aufgleist, kannst du zudem vorweg-nehmen, was kommen wird. Ein Beispiel aus der Brandschutzplanung: 2 Wochen vor meinem Urlaub hätte ich Pläne bekommen sollen, da sie nicht kamen ging ein Mail raus: &quot;Bitte beachte, dass ich ab dem ... im Urlaub bin, wenn die Pläne noch davor bearbeitet werden sollen, benötige ich sie bis ...&quot; Da bereits bei der ersten Terminvereinbarung von mir der Urlaub berücksichtigt wurde, konnten wir so einen passenden weiteren Projektverlauf definieren.&nbsp;</span></p><p><span><br/></span></p><p><span>Harte Kommunikation - nicht für alle geeignet - &quot;Nach meiner Rückkehr werden alle Mails gelöscht. Bitte senden Sie ihr Anliegen ab dem dd.mm. erneut, sollte es bis dahin noch bestehen.&quot;&nbsp;</span></p><p><span>Finde ich persönlich klasse und sollte einheitlich akzeptierter Standard sein. Erfordert nur, dass zum Beispiel Rechnungen automatisiert an eine passende Adresse (z.B. rechnung@...) gesendet werden, denn die Telefon-Anbieter als Beispiel interessieren sich nicht für deinen Urlaub und werden vermutlich auch keine neue Rechnung senden.</span></p><p><span><br/></span></p><p><span style="font-weight:bold;">Einnahme sichern trotz Urlaub: So vermeiden Selbständige Veridenstausfälle</span></p><p><span>Schwieriger wird es schon bei den Einnahmen, was die Tipps angeht daher auch sehr allgemein gehalten. Das Ziel in der Selbständigkeit ist meistens ein &quot;laufendes System ohne eigenen Zeitaufwand&quot; - die Realität ist, viele sind gar nicht dazu gemacht, ein Unternehmen aufzubauen. Denn es erfordert nicht nur das handwerkliche Geschick des eigenen Leistungsangebots, sondern vor allem auch unternehmerisches Können. Es lässt sich zwar aus jeder Leistung ein Unternehmen entwickeln, aber nicht JEDER MENSCH kann ein Unternehmen aus jeder Leistung entwickeln.</span></p><p><br/></p><p>Daher ist der wichtigste Punkt, dass die Vergütungsstruktur deinen Urlaub angemessen berücksichtigt. Rechne mal aus, was dein tatsächlicher Stundensatz in den Projekten ist und was du eigentlich verdienen müsstest, wenn auch die Urlaubszeit noch dazu kommt. Nicht 100% deiner Zeit ist verrechenbar, durch die Selbständige Arbeit und das Drum-Herum je nach Business sogar nur 50 - 60 %! Wenn also nur die Hälfte deiner Stunden abgerechnet werden können, aber die restlichen damit auch finanziert werden müssen, wo liegt dann dein Stundensatz?</p><p><br/></p><p><span style="font-weight:bold;">Erreichbarkeit im Urlaub: Zwischen Kundenservice und Selbstschutz</span></p><p><span>Was die Erreichbarkeit angeht, kommt es (in meinen Augen) stark auf die konkrete Situation an. In den ersten 3 Jahren kann ich es vollkommen nachvollziehen, dass du 1-2 h pro Tag die Mails bearbeitest und auch mal ans Telefon gehst. Wenn das Telefon aber ständig klingelt, während du mit der Familie unterwegs bist, wird der Urlaub weder für dich noch für sie erholsam. Begrenze die Zeit der Erreichbarkeit also klar und stimme es mit den Mitreisenden ab.</span></p><p><br/></p><p>Natürlich kann die KI inzwischen, je nach Geschäftsmodell, auch schon einiges an Arbeit erledigen, während du im Urlaub bist. Aber auch die müsste erstmal sauber aufgesetzt werden. Wenn du wie oben beschrieben die richtige Zeit wählst und den Urlaub gut vorbereitest, brauchst du je länger du es machst dir keine Sorgen mehr zu machen! Denn es ist auch in der Selbständigkeit vollkommen in Ordnung und absolut notwendig, auch mal im Urlaub zu sein. Letztlich ist dein Kunde auch mal abwesend - und wenn nicht wird er einen anderen, höheren Preis dafür bezahlen!&nbsp;</p><p><br/></p><p><span style="font-weight:bold;">Zurück aus dem Urlaub: So gelingt der Einstieg</span>&nbsp;</p><p>Der einfachste Tipp: Sei Anwesend, während du abwesend bist ;) Kommst du also am 12. zurück, geht deine Urlaubs-Ankündigung bis zum 13. oder sogar 14.. Noch besser, du gehst von Mittwoch bis Mittwoch in den Urlaub und hast aber die &quot;ganze Woche frei&quot;. So hast du 2 Tage um in Ruhe vor dem Urlaub klar Schiff zu machen und um danach auch wieder rein zu kommen.</p><p>Wenn du den Harten Cut machst wie oben beschrieben (Mails werden gelöscht) ist der Stress umso weniger, wenn du zurück kommst aus dem Urlaub. Das trauen sich aber die wenigsten ;)&nbsp;</p><p><br/></p><p>Ein weiterer wichtiger Punkt ist ein funktionierendes Aufgabenmanagement. Dann kannst du von Beginn an deine Aufgaben so strukturieren, dass nicht am ersten Tag nach deiner Rückkehr der volle Kalender, das volle Postfach und auch noch eine volle To-Do-Liste warten, sondern du geordnet und strukturiert loselegen kannst.</p><p><br/></p><p><br/></p><p><span style="font-weight:bold;">Probleme?</span></p><p>Wenn du endlich mal wieder Urlaub haben willst aber nicht weisst, wie du es dir einrichten sollst... dann lass uns unverbindlich sprechen und schauen, wo du ansetzen kannst. Einfach einen Call buchen - aber erst nach meinem Urlaub!</p></div>
</div><div data-element-id="elm_zauyflFrS3mrAd9WAeS1JA" data-element-type="button" class="zpelement zpelem-button "><style></style><div class="zpbutton-container zpbutton-align-center zpbutton-align-mobile-center zpbutton-align-tablet-center"><style type="text/css"></style><a class="zpbutton-wrapper zpbutton zpbutton-type-primary zpbutton-size-md zpbutton-style-none " href="http://termin.zeitmagnet.de/"><span class="zpbutton-content">Zur Terminbuchung</span></a></div>
</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Mon, 18 May 2026 08:00:23 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Dinge, die die Welt nicht braucht]]></title><link>https://zeitmagnet.zohosites.eu/blogs/post/dinge-die-die-welt-nicht-braucht</link><description><![CDATA[Hast du auch manchmal Momente, wo du dir Sachen im Internet anschaust und dich fragst, ob das die Welt wirklich braucht? Ich habe kürzlich einen solche ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_Yv3BOvbxS-6Xbfqhm4R7mQ" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_is0-bmtDRnizWulf2d0rIw" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_PlG2uMCWS0KyecUYz9U3mQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-12 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_tXEB-ABCSIKUovg1YztZhQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-align-center zpheading-align-mobile-center zpheading-align-tablet-center " data-editor="true">Eine Box, um deinem Handy Ruhe zu verschaffen...</h2></div>
<div data-element-id="elm_dvdDfN_2TkyjeYNtVGYibQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center zptext-align-mobile-center zptext-align-tablet-center " data-editor="true"><p>Hast du auch manchmal Momente, wo du dir Sachen im Internet anschaust und dich fragst, ob das die Welt wirklich braucht?</p><p><br/></p><p>Ich habe kürzlich einen solchen Beitrag gefunden: Er handelt von einer Box, also einem physischen Apparat, der dir für ganze 49,99 € endlich die &quot;physische Pause für deine Apps&quot; verschafft. Wie es funktioniert? Du richtest die &quot;Box&quot; ein, stellst sie irgendwo hin (der Pro-Tipp: In einen anderen Raum...) und dort gehst du dann hin, tippst die Box mit deinem Handy an und via NFC wird dein Handy dann ruhig gestellt.</p><p><br/></p><p>Ruhig gestellt bedeutet: Alle Apps schalten sich ab und sind erst wieder bedienbar, wenn du erneut zur Box läufst und diese antippst....</p><p><br/></p><p>Jetzt hab ich als Freak der störungsfreien Arbeit zuallererst gedacht: &quot;Wow - cool!&quot; und mir dann genauer überlegt, wie ich das eigentlich mache. Ich stelle einen EXTERNEN Timer (also keinen Handy-Timer) für die die Fokus-Zeit, die bei mir 40 Minuten beträgt. Dann mache ich mir bineurale Beats auf meine Noise-Cancelling-Kopfhörer, lege das Handy beiseite und kümmere mich um die Aufgabe. Dadurch, dass ich meine Kunden über Jahre hinweg dazu trainiert habe, mich nicht anzurufen, werde ich auch nur in seltenen - und wenn dann meist wichtigen - fällen unterbrochen. Normalerweise ist mein Handy lautlos, ohne Vibration und sonstiges Signal, mir zeigt es nichtmal verpasste Anrufe an, aber die Musik wird halt unterbrochen... daher merke ich, dass ich angerufen werde.</p><p><br/></p><p>Durch die Musik und die Aufgabe kommt gar nicht der Gedanke auf, das Handy in die Hand zu nehmen und Zeit in Social Media zu verbringen, weil ich mein Gehirn ausreichend bespiele und Glückgefühle durch die Musik und die Bearbeitung der Aufgabe mitgebe, dass ich den Extra-Social-Media-Dopamin-Schub nicht brauche.</p><p><br/></p><p>Sagen wir mal, du kannst das nicht so machen. Was würde passieren?</p><p>Du wirst nach dem Kauf des Geräts noch hochmotiviert ins andere Zimmer gehen, das Teil touchen und dein Handy faktisch deaktivieren. Aber genau dieser Schritt ist es, der dir auch langfristig die Motivation rauben wird, es durchzuziehen. Denn sind wir mal ehrlich: Du müsstest ja nur in einen anderen Raum (Fitness-Studio) gehen, um endlich deinen Traum-Body zu bekommen. Oder einfach weniger in einen anderen Raum gehen (Küche), um weniger Blödsinn in dich rein zu futtern - als plakativstes unserer Beispiele.</p><p><br/></p><p>Und wenn du schon in einen anderen Raum gehst, um dein Handy zu &quot;deaktivieren&quot;...warum lässt du das Handy nicht auch einfach ohne diese Box im anderen Raum liegen? Oder sogar im Spind? Oder in der Tasche? Oder schaltest es einfach aus?&nbsp;</p><p><br/></p><p>Die physische Komponente wird als &quot;Clou&quot; dieser Box hervorgehoben... am Ende ist aber der physische Schritt genau der, welcher uns immer zum Scheitern bringt. Denn alles ist am Ende des Tages nur den nächsten Schritt entfernt.</p><p>Wir müssen unsere Gedanken austricksen, dass wir uns physisch so verhalten, wie wir uns das vorstellen. Nicht andersrum.</p><p><br/></p><p>(By the Way: Einen NFC-Tag bekommst du auch schon für wenige Euro und kannst sie selbst programmieren... gar nicht so kompliziert, wie sich das Wort &quot;Programmieren&quot; anhört)</p><p><br/></p><p>(PS: Was machst du, wenn du beim Verlassen des Hauses / Büros vergessen solltest, deinen Tag wieder zu Taggen? ...Dann kannst du daheim ja gar nicht mehr in die SocialMedias ;) )</p></div>
</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Mon, 06 Apr 2026 15:48:40 +0200</pubDate></item></channel></rss>