Ich "sollte" etwas gegen meinen Stress tun

Andreas
23.03.26 08:02 - Kommentar(e)

Zu wenige Menschen tun nichts, obwohl sie es wissen!

Gestern hatten wir in unserer Gemeinde eine Tischmesse. Rund 1'500 bis 2'000 Besuchende haben zu vielen spannenden und interessanten Gesprächen geführt. Darunter einige "erschreckende" Geschichten, in Bezug auf die Handlungslosigkeit in den Unternehmen und Büros unserer Gesellschaft:


1: Ich weiß es, tue aber nichts

Der für mich schlimmste und unverständlichste Teil sind Menschen die nicht nur wissen, dass sie ein Problem haben. Sondern die auch noch wissen, was sie als nächstes ausprobieren könnten, um das Problem zu lösen. 

Obendrauf auch noch über die Handlungsfähigkeit verfügen, die Lösung tatsächlich so auch anzugehen und umzusetzen... Hier habe ich kein Verständnis dafür, wieso diese Menschen in der Situation verharren und sich nicht um weniger Stress im beruflichen Alltag kümmern.


2: Ich weiß es, kann aber nichts tun

Die meisten sind aber in der zweiten Situation. Sie wissen, dass sie ein Problem haben. Sie wüssten auch, welche Schritte sie ausprobieren würden / könnten / sollten, um das Problem zu lösen und zu verbessern - sogar oftmals mit Selbsterkenntnis und nicht mit "das Unternehmen muss alles anders machen"-Vorwürfen. ABER die Führungskraft lässt keinen Spielraum zu...oder stellt selbst sogar das Problem dar. Stichwort: "Bossing" und ähnliches.


3: Probleme? Ich doch nicht. Die anderen sind alles Flaschen...

Auch nicht selten, aber deutlich weniger vertreten sind die Personen, denen man nicht helfen kann weil sie keine Hilfe wollen. Da gibt es einmal den "Schuld sind die anderen" Typen, der natürlich selbst alles richtig macht abe rdie anderen...die denken halt keinen Zacken weiter. Und die "Stress gehört dazu"-Menschen, die der festen Überzeugung sind, dass aller Stress einfach immer dazugehört.


4: Die resignierten: Uns kannst du nicht mehr helfen

Auch schlimm für mich sind die Menschen, die keine Chance mehr sehen und die Hoffnung aufgegeben haben für das eigene Unternehmen, das eigene Team oder die eigene Arbeitsweise. Vor allem, wenn ich die Branche kenne und eines der Haupt-Probleme in Sekunden benennen kann und natürlich auch den Lösungsweg kenne... "Bei uns kannst du nichts mehr tun, weißt du?" - Nein Olaf, weiß ich nicht... (Olaf ist hier frei gewählt ;))


5: Zum Abschluss - der Abschluss

Und dann gibt es die letzte Gruppe. Diejenigen, die schon wissen, dass sie in diesem Unternehmen nicht weiter bleiben können und wollen, weil sich die Situation hier nicht verbessern wird und man selbst nicht bereit ist die Energie zu investieren, hier etwas zu verändern (wofür ich absolutes Verständnis habe!). Aber... sie bleiben trotzdem noch in der Situation stehen, bis sie etwas neues gefunden haben (wofür ich auch Verständnis habe).

Wofür ich kein Verständnis habe: "Ja ich schau' mich demnächst dann vermutlich mal um"....


Ein möglicher Lösungsweg: Unser Tagesseminar

Nein, ich bin nicht der Heilsbringer und habe die Lösung allen Stress-Übels auch nicht mit Löffeln gefuttert. Aber ich kenne Wege, wie man auch in Einzel-Situationen und ohne Zustimmung der Führungskraft für sich selbst eine Verbesserung schafft. Um dann beispielsweise den Raum zu haben, nach einem neuen Job zu suchen - oder aufzuzeigen, welche Kompetenz in einem selbst steckt und so das System zu verändern, in dem man sich gefangen fühlt.


Am 14. April, 02. Juli und 02. November findet es dieses Jahr wieder statt. Alle Infos dazu findest du auf dem Flyer (Link unten) und anmelden kannst du dich einfach per E-Mail ;) 

Andreas